SG Selters – SG Oberlahn 1:0 (0:0)

Nach dem Arbeitssieg beim FCA Niederbrechen muss die SG Selters gegen die SG Oberlahn noch eine Schippe drauflegen. Gegen die tiefstehenden Gegner sucht die SGS bis in die Schlussphase nach einer Lösung, ehe Philipp Freppon den verdienten Siegtreffer schießt. 

Auf dem seifigen Niederselterser Rasenplatz haben die „Wassermänner“ die erste Gelegenheit durch Kapitän Samuel Stähler, Torwart Björn Zimmermann hielt jedoch ohne Probleme (8.). Selters, was im Vergleich zum Kontrahenten aus dem Weilburger Raum alle Verletzungssorgen und sonstige Abwesenheiten hinter sich gebracht hatte, bestimmte die Schlammschlacht, hatte deutliche mehr Ballbesitz und hervorragende Torchancen. Richard Müller scheiterte per Kopf nach einer Ecke an Zimmermann (18.) und auch Tom Rieth, bedient von Marvin Schmidt, bezwang den Schlussmann nicht (24.). Die in der laufenden Saison so effektive Selterser Offensive schaffte es nicht, trotz des Chancenwuchers den Spielstand zu ändern. Samuel Stähler bediente Yannik Walli, der hauchzart am langen Eck vorbeischoss (31.). Kurze Zeit später durften auch die Gäste das erste Mal versuchen, in Führung zu gehen, Leon Cromm schoss über das Tor (33.). Dann war wieder der Tabellenzweite am Zug, doch Philipp Freppons Abpraller (35.), Yannik Wallis zweite Versuch (42.) und Tom Rieths zu harmloser Abschluss nach starkem Solo Benjamin Maurers (42.) fanden nicht den Weg ins gegnerische Tor. Tom Rieth versuchte es in der Nachspielzeit erneut, diesmal aus zehn Metern – vorbei (45.+2).
In der zweiten Halbzeit änderte sich am grundsätzlichen Spielverlauf nicht viel, die Chancen der SGS wurden jetzt aber deutlich weniger. Die SG Oberlahn stand weiterhin kompakt, die zwei am Strafraum platzierten Viererketten ließen wenig zu. Maximilian Stähler bediente Rieth im Zentrum, der abermals verfehlte (67.) und auch Yannik Walli, der zuerst in Björn Zimmermann seinen Meister fand, schoss den Nachschuss vorbei (77.). 60 Sekunden später wurde das emsige SGS-Anrennen belohnt: Benjamin Maurer setzte sich stark über die linke Seite durch und fand in der nach einem Abpraller Philipp Freppon, der Zimmermann keine Chance ließ und die Führung klarmachte (78.). Die SGO brauchte ein wenig, um den Gegentreffer zu verdauen, schmiss dann aber noch einmal alles nach vorne, gute Chancen und somit der Ausgleich blieben jedoch aus.

Nach einer ewig langen Nachspielzeit und dem Abpfiff von Schiedsrichter Stefan Peter Sachse stand der siebte SGS-Sieg fest, der den Niederselterser Sportplatz zu einer Festung macht. Fünf von fünf möglichen Siegen machte die Mannschaft bisher in der Heimat klar, nun steht der Wechsel auf den Oberselterser Kunstrasenplatz an.

Am kommenden Donnerstag geht es im Pokal bei der SG Villmar/Arfurt/Aumenau weiter.

   

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