SG Selters II - FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen 0:3 (0:2).

VON MARIUS SCHÖNHERR 

Der 29. Spieltag gegen die FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen soll für die zweite Garde der SG Selters ein Mittag zum Vergessen werden. Mit einer schläfrigen Leistung schenkt man dem Gegner, der zwar ergebnistechnisch ein überragendes Jahr 2022 spielt, sich in Niederselters aber sicherlich auch nicht von seiner besten Seite zeigt, drei Tore. Nach einer mehr als ordentlichen Anfangsphase stellt man das Fußballspielen komplett ein und gibt die Punkte beim 0:3 eines schwachen Kreisliga-A-Spiels an die FSG ab.

Die Mannschaft des Trainerteams um Stefan Rieth und Stefan Kloft kam gut in die Partie, Henning Gotthardts langer Einwurf vor das Tor landete auf dem Kopf von Marvin Annecke Petri, und FSG-Keeper Alexander Smochek sicherte die Kugel im Nachfassen (2.). Auf der anderen Seite verpasste Patrick Pfeiffer das Tor (4.) und gab die erste Duftmarke der Gäste ab. Der bescheidene Auftritt der „Wassermänner“ begann mit einem katastrophalen Abspielfehler in der Defensive: Ognjen Zoric war der Nutznießer eines zu kurz geratenen Rückpasses, stibitze sich die Kugel und schob zur Führung ein. Colin Jones hatte nur fünf Minuten später die Möglichkeit auf den Ausgleich, sein Heber über den herauseilenden FSG-Schlussmann ging jedoch am Objekt der Begierde vorbei (25.). Den Treffer zum 0:2 konnte man freilich als Abbild des Spiels benutzen. Eine Ecke landete bei Marcel Pfeiffer, dessen Kopfball Conor Kriesche knapp vor dem Tor klären wollte, dabei aber seinen Kollegen Henning Gotthardt abschoss, von wo der Ball den Weg ins Tor fand (36.). Allgemein spielte die fußballerische Komponente auf beiden Seiten keine allzu große Rolle, was dazu führte, dass die Zuschauer alles andere als einen Leckerbisschen geboten bekamen.

Auch nach dem Seitenwechsel war spielerisch keine Besserung in Sicht. Einzig Mark Freihube versuchte es nach 58 Spielminuten per Kopf, jedoch zu harmlos. Kurze Zeit später tauchte Dimitrios Karanikas viel zu frei vor dem Kasten auf und machte mit seinem Schuss in die Maschen den 0:3-Endstand klar (69.). Er war es auch, der sich durch die SGS-Abwehr tankte, um seinen Doppelpack zu schnüren, jedoch von Jannis Gattinger gestoppt wurde (74.). Gegen Spielende versuchte es Luca Jeck noch zweimal, fand mit seinen Distanzschüssen aber in Alexander Smochek seinen Meister.

Der Schlusspfiff von Schiedsrichter Joachim Auster, der seine Leistung an der Pfeife nahtlos dem Spiel anpasste, besiegelte den siebten Sieg in Folge für die FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen. Auf der anderen Seite hat die SG Selters II zwar mit dem Abstieg nichts mehr am Hut, und spielt insgesamt eine gute Saison, musste sich aber nach der gezeigten Leistung trotzdem hinterfragen.

Am kommenden Sonntag geht es im Derby beim SV Erbach weiter.

Selters: Keim, Heidrich, Kriesche, E. Fröhlich, Gotthardt, Jones, Jeck, Freihube, Annecke Petri, Grohmann, Gattinger (Brunner, Kloft, Freisinger) - Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen: Smochek, Nickel, Eller, M. Pfeiffer, P. Pfeiffer, Karanikas, Zoric, Stoll, Zöller, Riemer, Unkelbach (Saam, Friedrich, Neuser) - SR: Auster (Kelkheim(Taunus)) - Tore: 0:1 Ognjen Zoric (20.), 0:2 Henning Gotthardt (36., Eigentor), 0:3 Dimitrios Karanikas (69.) - Zuschauer: 60.

 

   

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