VON MARIUS SCHÖNHERR

 

SG Selters II - SG Weilmünster/Laubuseschbach 4:2 (0:2).

 

Nach der ärgerlichen 2:3-Niederlage im Heimspiel gegen den VfL Eschhofen gastiert die noch gut bekannte SG Weilmünster/Laubuseschbach auf dem Niederselterser Rasenplatz. Die Reservisten der SGS sind sich schon vor dem Spiel der Wichtigkeit gegen einen der Konkurrenten im Abstiegskampf bewusst und wollen ihr Punktekonto unbedingt verdoppeln. Nach mittlerweile bekannten Problemen in der Anfangsphase und einem abermals sehr frühen 0:2-Rückstand fängt sich die Gendritzki-Elf und fährt nach einer großartigen zweiten Halbzeit beim 4:2 den zweiten Sieg ein. MIt nun sechs Zählern aus zwei Spielen steht der Neuling pünktlich zur Oberselterser Kirmes absolut im (Punkte)Soll.

 

Bereits nach sechs Minuten schien der Tag für die SG Selters II bereits gelaufen: Zuerst gelang Niklas Kloes nach schöner Kombination - aber auch aus abseitsverdächtiger Position – und Vorarbeit von Philipp Krasnopolski der Führungstreffer (3.), nur 180 Sekunden später hieß es schon 0:2, als die Hausherren den Ball im Mittelfeld vertändelten, Felix Barkowski sich nicht zweimal bitten ließ und SGS-Schlussmann Niklas Muth eiskalt tunnelte. Nach einer guten Viertelstunde wachten dann auch die Selterser Reservisten auf, wurden vor dem Tor aber nur einmal gefährlich. Calvin Rossels feiner Chip-Ball fand seinen Bruder Nico Rossel, der bei dem Versuch, den Ball zu kontrollieren vom stürmisch herauslaufenden Gäste-Keeper Dominik Mueller umgerannt wurde. Die SGS plädierte auf Elfmeter, Schiedsrichter Egon Maurer entschied aber auf Weiterspielen (13.). Kurze Zeit später stand wieder der Unparteiische im Mittelpunkt, als Felix Vormann im Strafraum die Beine weggezogen bekam und die Pfeife – zum Entsetzen des Selterser Anhangs – erneut stumm blieb (26.). Auch hier durfte man zumindest darüber diskutieren. Weitere nennenswerte Szenen waren in der Folge der ersten Hälfte eher rar gesät, die Gäste hatten das Fußballspielen weitgehend eingestellt und die "Wassermänner" fanden noch nicht die nötigen Mittel, dem Tor nahe zu kommen. Noch nicht.

Was jedoch dem Aufsteiger in der Halbzeitpause durch den Kopf gegangen war, oder von Coach Lars Gendritzki zugetragen wurde, sollte Früchte tragen. Und so dauerte es nicht lange, bis der starke Luca Jeck einen feinen Ball auf Nico Rossel spielte und dieser technisch anspruchsvoll Torhüter Dominik Mueller stehen ließ – nur noch 1:2 (53.). Die Platzherren schöpften wieder Hoffnung und nur zehn Zeigerumdrehungen später erzielte der torhungrige Philipp Freppon nach einem super Lauf und schöner Einzelleistung mit einem Schuss ins kurze Eck den 2:2-Ausgleichstreffer. Die SG Weilmünster/ Laubuseschbach ließ dann noch einmal kurz anmerken, dass sie noch nicht ganz mit dem Spiel abgeschlossen hatte und verfehlte in der 73. Spielminute in Person von Nils Nickel das SGS-Gehäuse nur knapp. Die Gastgeber hatten zu diesem Zeitpunkt das Spiel voll und ganz an sich gerissen und ließen sich auch von immer wieder aufkommender Hektik nicht vom Vorhaben abdrängen, die drei Punkte in Niederselters zu behalten. Immer wieder setzten sie die Abwehr mit Offensivaktionen unter Druck und es schien nur eine Frage der Zeit, bis der SG Selters II der Führungstreffer gelingen sollte. In der 78. Minute zwirbelte Luca Jeck nach Vorarbeit Philipp Freppons den Ball zwar noch knapp am Winkel vorbei, nur vier Minuten später traf dann aber Innenverteidiger Calvin Rossel per Elfmeter zum 3:2, nachdem der überragende Philipp Freppon von Thies Boger im Strafraum gefoult wurde und Schiedsrichter Egon Maurer auf den "ominösen" Punkt zeigte. Spätestens als sich Marvin Heil nach taktischem Foul die Gelb-Rote Karte einhandelte, war das Spiel für die  Gäste gelaufen (86.). Die Schlussphase nutze B-Liga-Torschützenkönig Christian Roos, um seinen ersten Treffer in der laufenden Saison zu markieren: Zuerst scheiterte er noch aus spitzem Winkel an der Latte (87.), hatte dann aber 60 Sekunden später den Ball nach Freppon-Ballgewinn und Querpass wieder auf dem Fuß und netzte zum 4:2 ein. 

Nach Abpfiff von Schiedsrichter Egon Maurer stand ein vor allem aufgrund der zweiten Hälfte verdienter Sieg der Platzherren. Die Gäste, die nach einer starken Anfangsphase das Fußballspielen plötzlich einstellten, wirken vor allem konditionell angeschlagen und bekamen im zweiten Akkord kaum noch ein Bein auf den Boden. Das Team von Lars Gendritzki darf sich nach dem zweiten Saisonsieg jetzt erst einmal auf die Oberselterser Kerb freuen.

Am nächsten Donnerstag kommt es zum nächsten Heimspiel: Dann erwartet die SGS II die SG Villmar/Arfurt/Aumenau.

 

   

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