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Nach dem Last-Minute-Sieg gegen den TuS Dietkirchen II hat die SG Selters die Möglichkeit, mit einem Sieg bei der TuS Lindenholzhausen auf Tuchfühlung zum Spitzenduo zu gehen. Eine katastrophale erste Halbzeit durchkreuzt diese Pläne, sodass es am Ende trotz guter zweiter Halbzeit nur zu einer 1:1-Punkteteilung reicht. Der Vorletzte des Klassements verdient sich den Punkt und macht den Seltersern klar, dass es rein gar nichts geschenkt bekommt.

Im ersten Durchgang bekamen die Zuschauer extrem harte Koste geboten. Lindenholzhausen machte es den Gästen durch frühes Stören schwer, ein Spiel aufzuziehen, während die Selterser selbst überhaupt nicht in die Partie kamen. Schlechtes Umschaltspiel, extreme Ungenauigkeit im Passspiel und kaum Zug zum Tor. Ohnehin war weder die TuS noch die SGS in der Lage, sich Torchancen zu erspielen. Das Geschehen spielte sich zwischen den beiden Strafräumen ab, hatte zudem ziemlich biederes Niveau. Erst in der Endphase der ersten Hälfte wurde es etwas interessanter: Nach einem Konter ergab sich für die Selterser die Chance zur Führung, doch Moritz Steul schloss freistehend nach Zuspiel von Jan Hendrik Pabst viel zu harmlos ab - für Torhüter Sebastian Schmitt keine große Aufgabe (42.). Im direkten Gegenzug begingen die Gäste ein unnötiges Foul in Strafraumnähe - ein gefundenes Fressen für den verletzten Philipp Wünsche ins Spiel gekommenen Hüseyin Kaysal. Der Angreifer schlenzte den Ball über die Mauer hinweg zum 1:0 (43.). Zu diesem Zeitpunkt sicherlich überraschend, ob der mutigen Spielweise im Verbund mit zu schläfrig agierenden "Wassermännern" aber keineswegs unverdient.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich das Spiel - vor allem das der Gäste. Selters war nun bissiger in den Zweikämpfen, spielte temporeich und erarbeitete sich schnell eine enorme Platzüberlegenheit. Zwingend wurde es vor Sebastian Schmitts Kasten aber zunächst nicht. Dafür aber gleich zweimal auf der Gegenseite. Beide Male stand dabei erneut Hüseyin Kaysal im Blickpunkt: Zunächst war sein 20-Meter-Schuss knapp am rechten Pfosten vorbei gestrichen (56.), vier Minuten später hätte er die Partie eigentlich vorentscheiden müssen, doch nach starker Vorarbeit von Ibrahim Celik schoss Kaysal freistehend über das Tor (60.). Spätestens diese Gelegenheit war der Anstoß für Selters, noch einmal eine Schippe draufzulegen. Angriff um Angriff rollte auf das TuS-Gehäuse zu und die Chancen kamen nun vermehrt. Dominic Voss scheiterte nach Benjamin Maurer-Zuspiel frei an Sebastian Schmitt (62.) und auch bei Philipp Freppons 16-Meter-Schuss war der Keeper zur Stelle (63.). Der Ausgleich lag in der Luft, war mittlerweile auch verdient und sollte kommen: Nach einem Eckball tummelten sich etliche Spieler im Sechzehner, Dominic Voss legte zurück auf Jan Hendrik Pabst, und dessen Torschuss landete abgefälscht zum 1:1 in den Maschen (70.). Die Gäste wollten nun den Sieg, gingen teilweise extrem hohes Risiko, waren aber mittlerweile turmhoch überlegen. Die Gastgeber verteidigten mit Mann und Maus und hatten 120 Sekunden vor dem Ende großes Glück, als Dominic Voss mutterseelenallein fünf Meter vor dem Ziel das Spielgerät in den Nachthimmel schoss (88.).

Am Ende blieb es bei der 1:1-Punkteteilung, die - insgesamt betrachtet - in Ordnung. Schiedsrichter Danny Erb war der fairen Partie ein sehr guter Leiter. Für die Gäste waren es am Ende zwei verlorene Zähler, während sich "Hollese" nach vier Niederlagen in Serie über einen durchaus wichtigen Zähler freuen durfte.

Am Sonntag empfängt die SG Selters zum letzten Spiel in Niederselters die TSG Oberbrechen zum kleinen Derby.

   

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