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Nach sechs Spielen ohne Niederlage hat es die SG Selters am Sonntag mal wieder erwischt: Bei der SG Weinbachtal ziehen die "Wassermänner" mit 0:2 den Kürzeren, weil der Gegner genau das vorlebt, was die Selterser in den letzten Wochen ausgezeichnet hatte: Effektivität vor des Gegners Tor. Während die Gastgeber vor allem kämpferisch überzeugen, erwischt die SGS schlichtweg einen schlechten Tag und hätte vermutlich noch Stunden weiterspielen können, ohne die Kugel über die Linie zu kriegen.

Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts. Während die Zweikampfquote doch eher zugunsten der Elf von Trainer Florian Betz kippte, waren es die Selterser, die zumindest versuchten, spielerisch Akzente zu setzen. Da die Heimelf allerdings sehr kompakt arbeitete, wählten die Gäste häufig den langen Ball auf Dominic Voss, was zwar ab und an zu Gefahr führte, insgesamt aber zu leicht zu durchschauen war. Ohnehin hatte der Stürmer an diesem Nachmittag einen schweren Stand, denn bei Weinbachtals Serdar Sahin wurde er doch arg "an die Kette gelegt". Dennoch hatte Selters die erste gute Chance, als Torhüter Andre Höhnel einen platzierten 17-Meter-Freistoß Moritz Steuls stark aus der Ecke fischte (18.). Ansonsten waren Torchancen rar gesät. Gerade als sich die Gäste drauf und dran waren, eine deutliche Überlegenheit zu erspielen, folgte der Nackenschlag: Erdal Can hatte von einem "Luftloch" profitiert, sich dann gleich zweimal gut behaupten können, und schloss souverän zum 1:0 ab (33.). Keine Frage: Zu diesem Zeitpunkt war die Führung der Hausherren glücklich, denn auf's Tor geschossen hatten sie vorher noch nicht.

Selters hatte sich in der Pause vorgenommen, den Spieß noch zu drehen, doch diese Hoffnung wurde bald im Keim erstickt. Wieder leisteten sich die Gäste einen vermeidbaren Fehler, wieder war es der agile Erdal Can, dessen Hereingabe von der Grundlinie von Onur Sentürk in die Maschen bugsiert wurde - 2:0 (50.). Die Gäste gaben sich zwar zu keiner Zeit auf, trafen aber zu häufig die falsche Entscheidung, so dass ziemlich zügig klar wurde, dass an diesem Tag nicht sonderlich viel gehen sollte. Vielleicht hätte das Spiel noch eine Wendung nehmen können, wären die Abschlüsse von Jan Hendrik Pabst, der zart am linken Winkel vorbei schoss (52.), und Moritz Steul, der freistehend überhastet verzog (57.), nicht neben sondern im Tor gelandet. Die "Wassermänner" rannten gegen nun etwas unsortiert wirkende Gastgeber an, hatten auch durch Benjamin Maurers abgefälschten Schuss eine weitere gute Gelegenheit (70.), doch das Glück war den Seltersern nicht hold. Weinbachtal bekam in der Schlussphase einige Räume und hätte durchaus noch erhöhen können, doch der Distanzschuss von Yannik Hainz landete am Pfosten (87.). In der Schlussminute ein Sinnbild der Gäste: Yannik Walli hatte sich rechts stark behauptet, legte das Spielgerät zurück, und Moritz Steul schoss freistehend aus kurzer Distanz über den Kasten (90.).

Nach Abpfiff des zwar guten, nicht aber immer konsequenten Schiedsrichters Mustafa Artar stand ein Heimsieg, den sich die SG Weinbachtal insgesamt auch verdient hatte. Den Gästen fiel an diesem Tag zu wenig ein, um das kompakte Konstrukt der Gastgeber zu überlisten. Einmal mehr hatte sich bewahrheitet, dass Auswärtsspiele im Weinbachtal unangenehm waren, sind und vermutlich auch immer bleiben werden. Zu erkennen war aber auch zweifelsfrei, dass die Einheimischen ein ganz anderes Gesicht als noch in den letzten beiden Jahren zeigten. Schlimmer als die Niederlage war das Verhalten einige Selterser Zuschauer gegen die eigene Mannschaft. Anspruch und Wirklichkeit liegen eben doch ein Stück weit auseinander. Für Selters gilt es nun, die richtigen Schlüsse zu ziehen, um für das Pokalspiel am Donnerstag gegen den SC Offheim gewappnet zu sein.

Am nächsten Sonntag empfängt die Steul-/Jahn-Elf den TuS Dietkirchen II.

   

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