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Nach vier Siegen im Stück soll es nach dem Geschmack der SG Selters im vorgezogenen Kirmes-Heimspiel gegen den VfL Eschhofen den fünften Streich setzen. Aber: Der Gegner ist nun mal der VfL Eschhofen, und genau da liegt das Problem. Von den letzten vier Heimspielen gegen die Grün-Weißen ist es der Mannschaft von Adem Bülbül gleich zweimal gelungen, einen Drei-Tore-Rückstand mindestens in ein Remis zu drehen. Im letzten Jahr führte die SGS bei doppelter Überzahl 1:0, auch damals gab es ein 1:1. Logisch: Auch in diesem Jahr reicht den "Wassermännern" ein Zwei-Tore-Vorsprung nicht, am Ende heißt es 2:2. Dennoch können beide Teams damit leben.

Irgendwie ist es schon was besonderes, wenn sich die SGS und der VfL duellieren. Besonders aber vor allem für die Eschhöfer, die sich eigentlich häufiger über verrückte Aufholjagden freuen dürfen. Nach den ersten 20 Minuten hätte allen Beteiligten eigentlich schon klar sein können, dass es auch an diesem Abend wieder Kurioses geben sollte. In der Frühphase bekamen die Gäste überhaupt keinen Fuß in die Tür, während Selters ein Angriff nach dem anderen auf das Gästetor fabrizierte. Der Start war noch geglückt, als eine Flanke von Alexander Vollbracht abgefälscht am zweiten Pfosten runter kam, und Dominic Voss zum 1:0 einschädelte (7.). Was dann folgte, glich für die Selterser - im Nachhinein betrachtet - einem Katzenjammer: Benjamin Maurer schoss auf Vorarbeit von Dominic Voss stramm über die Latte (9.), Nils Toffeleit zielte nach starke Vorarbeit von Benjamin Maurer ebenfalls aussichtsreich zu hoch (11.), und Alexander Vollbracht versemmelte freistehend das dickste Ding zum Ausbau, als Torhüter Fabian Rönnebeck aus kurzer Distanz parierte (17.). Mit zunehmender Dauer kam Eschhofen dann aber besser in die Partie, gewann die Vielzahl der Zweikämpfe und hatte deutlich mehr Ballbesitz aufzuweisen. Weil die Selterser Defensive die zu vielen Fehler ihrer Vorderleute aber meist bravourös ausbügelten, wurde der VfL lediglich einmal gefährlich: Nach Matthias Möllers Flanke von der rechten Seite setzte Tobias Leukel seinen Kopfball an, Torhüter Nicholas Schardt lenkte den Ball aber mit den Fingerspitzen zur Ecke (44.). 180 Sekunden zuvor vergab Alexander Vollbracht auf der Gegenseite nach einem von wenigen Entlastungsangriffen erneut eine Großchance, als er nach Dominic Voss' Zuspiel aus halbrechter Positionen links vorbei schoss (41.).

Nach der Pause blieben die Gäste zunächst optisch überlegen, der Ertrag war aber wie im ersten Akkord zunächst gering, weil offensiv die Durchschlagskraft fehlte. Und plötzlich stand es 2:0, obwohl sich das nicht wirklich angekündigt hatte: Nach einem Tiefschlaf-Anfall der Eschhöfer Abwehr erlief Dominic Voss einen langen Ball und vollendete mühelos zum 2:0 (55.). Es roch tatsächlich nach einem SGS-Dreier, doch die Gastgeber hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Problematisch aus Sicht der Gastgeber war der zu schnelle Anschlusstreffer - und der war gleich mehrfach vermeidbar. Selters leistete sich einen kapitalen Ballverlust im Mittelfeld, Luca Weber ließ gleich drei heimische Akteure zu Slalomstangen mutieren und vollendete mit rechts unter die Latte zum 2:1-Anschluss (58.). Der Treffer gab dem VfL weiteren Auftrieb. Erneut Luca Weber war es, der nach Tobias Leukel-Zuspiel knapp am Tor vorbei  zielte (66.). Der Ausgleich lag in der Luft - und er kam: Nach einer Flanke von der rechten Seite legte Niklas Becker per Kopf zurück, und der gerade eingewechselte "Oldie" Björn Ziel markierte mit Hilfe des Innenpfosten das 2:2 (68.). Nun schien das Spiel komplett zu kippen, denn die Gäste hatten mehr als das sogenannte Momentum auf ihrer Seite. Acht Minuten vor dem Ende hatte Selters Glück, dass Luca Weber trotz freier Schussbahn raketenartig das Ziel um Zentimeter verfehlte.

Nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Marek Peter stand ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die "Wassermänner" mussten am Ende noch froh sein, zumindest einen Zähler mitgenommen zu haben, andererseits war der sicher geglaubte Sieg doch auch irgendwie leichtfertig verschenkt. Spiele zwischen Selters und Eschhofen bleiben doch irgendwie immer "besonders". Für die SG Selters, die über die Oberselterser Kirmes in jedem Fall Tabellenplatz drei behalten wird, war das Resultat aber dennoch kein Beinbruch.

Am nächsten Donnerstag geht es für die SGS mit einem Heimspiel gegen den SC Offheim weiter.

   

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