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Nach fünf Wochen Vorbereitungszeit fiebert die SG Selters mit ihrem neuen Spielertrainer Moritz Steul dem Auftakt entgegen. Dass eine gute Vorbereitung noch längst keinen guten Saisonstart garantiert, müssen die "Wassermänner" gegen ihren eigentlichen Lieblingsgegner FC Waldbrunn II schmerzlich erfahren. Eine katastrophaler Abwehrschnitzer ermöglicht der Verbandsliga-Reserve beim 0:1 das goldene Tor des Tages.

Die extrem defensiv eingestellten Gäste agierten taktisch sehr diszipliniert und machten den Gastgebern das Leben von der ersten Minute an schwer. Wenn Waldbrunn II dann nach Ballverlusten schnell umschaltete, wurde es prompt gefährlich. Gefährlich wurde es aber vor allem deshalb, weil sich die Selterser eine grausam hohe Fehlerquote erlaubten. Zudem fehlte es den "Wassermännern" an der nötigen Durchschlagskraft im Angriff. Torraumszenen bekamen die Zuschauer in Niederselters zunächst nicht geboten, das Treiben bei fast schon unzumutbaren Temperaturen war nur schwer zu ertragen. Erst nach einer knappen halben Stunde wurde es erstmals gefährlich, als Silas Henrich nach einem Eckball am zweiten Pfosten die Fußabwehr Nicholas Schardts prüfte (27.). Derselbe Akteur war es auch, der einen katastrophalen Kopfball-Rückpass erlief und über Nicholas Schardt hinweg zum 0:1 gehoben hatte (33.). Selters wirkte geschockt, bekam auch bis zur Pause nichts mehr auf die Reihe. Lediglich der starken Defensivarbeit war es zu verdanken, dass die Gäste nicht schon früher die ein oder andere Überzahlsituation konsequenter auszunutzen verstanden.

Nach Wiederbeginn wurden die Einheimischen stärker, bissen sich jedoch an der Abwehr der Verbandsliga-Reservisten die Zähne aus. Lange passiert gar nichts. Selters rannte meist kopflos an, Waldbrunn II verteidigte geschickt, hatte aber auch kaum noch Entlastung. In den letzten 15 Minuten zogen die Gastgeber dann aber nochmal den Turbo an und spielten urplötzlich gefällig. Vor allem in den letzten zehn Zeigerumdrehungen reihte sich Chance an Chance, doch der Ball wollte partout nicht über die Linie. Den Anfang machte der eingewechselte Dominic Voss, der nach einer Ecke von Moritz Steul zu unplatziert Richtung Gehäuse köpfte (80.). Dann wurde es richtig gefährlich: Benjamin Maurer flankte von der linken Seite, Jacob Kremer fiel das Leder mutterseelenallein vor dem Tor vor die Füße - drüber (83.). In der Schlussminute hatten die Hausherren den Torschrei schon auf den Lippen, doch Jan Hendrik Pabsts sehenswerte Volleyabnahme klatsche an den Innenpfosten und sprang wieder heraus (90.). Und als Richard Müller in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig getroffen hatte, war das Selterser Dilemma zum Auftakt perfekt. Dass Jacob Kremer kurz zuvor mit der Ampelkarte zum Duschen geschickt wurde, fiel dabei nicht mehr ins Gewicht.

Am Ende kassierten die Gäste, die sich taktisch gut präsentierten, drei glückliche Punkte. Aufgrund der Vielzahl an Torchancen in der Endphase wäre ein Remis sicherlich das gerechtere Ergebnis gewesen. Betrachten man die Leistung der Selterser aber im Gesamten, brauchte man sich nach 90 Minuten über die Niederlage nicht zu wundern.

Wiedergutmachung ist am kommenden Sonntag angesagt: Dann gastiert die SGS beim TuS Obertiefenbach. Mit einer ähnlichen Leistung wird's auch dort ziemlich unangenehm.

   

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