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In den letzten Wochen deutete die Formkurve der SG Selters deutlich nach unten. Grund genug für das Trainerteam, im vorerst letzten Spiel der Ära Uli Deisel noch einmal einen Reiz zu setzen, und taktisch erhebliche Veränderungen vorzunehmen. Der Plan geht im Spiel gegen den FCA Niederbrechen letztlich auf, denn Selters siegt - wenn auch knapp - mit 1:0. Am Ende steht mit Tabellenplatz fünf die beste Platzierung einer ersten Mannschaft seit Mitte der 90er Jahre. Das war vor der Saison sicherlich nicht zu erwarten gewesen.

Die Zuschauer sahen bei tropischen Temperaturen eine völlig wilde Anfangsphase: Nicht einmal vier Minuten waren gespielt, und beide Teams hatten schon einen Hochkaräter zu bieten. Zunächst war es Max Eichwald, der für die Gäste frei vor Nicholas Schardt auftauchte, an Selbigem aber auch aus kurzer Distanz scheiterte (1.). Auf der anderen Seite landete Luca Jecks maßgenaue Flanke auf dem Kopf von Dominic Voss, doch auch hier präsentierte sich FCA-Schlussmann Yannik Schneider auf der Hut (4.). Auch danach blieb es abwechslungsfreich, auch wenn Niederbrechen einen Tick mehr vom Spiel hatte. Glück hatten die Einheimischen zudem, als Schiedsrichter Tobias Vogel ein Vergehen im Strafraum von Luca Jeck an Max Eichwald nicht ahndete (23.). Quasi im direkten Gegenzug ergab sich nach langem Ball von Nils Toffeleit die große Chance zur Selterser Führung, doch Yannik Wallis Heber ging doch deutlich über das Tor (24.). Dann wieder die andere Seite: Patrick Schwarz hatte per Hacke sauber abgelegt, und Nicholas Schardt lenkte den Schuss von Max Eichwald ans Außennetz (28.). Die letzte Viertelstunde des ersten Durchgangs gehörte dann aber klar den Seltersern, die sich gleich drei Chancen der Kategorie "Hundertprozent" erarbeiteten: Erst parierte Yannik Schneider einen gefährlichen Aufsetzter Nils Toffeleits bravourös (31.), dann schoss Dominic Voss nach einer Flanke freistehend vorbei (32.), und zu guter letzt jagte Yannik Walli nach feinem Angriff über Nils Toffeleit und Dominic Voss das Spielgerät in die Wolken (34.). Für eine mehr als feine Geste sorgte Walli dann aber wenig später: Nachdem ein FCA-Akteur nach einer Flanke im Strafraum liegen blieb, schoss er den Ball fünf Meter vor dem Tor stehend ins Seitenaus - eine nicht selbstverständliche Aktion, zumal der am Boden liegende Gästespieler mit der eigentlichen Aktion nichts mehr zu tun hatte. Hut ab!

Im zweiten Durchgang erwischte zunächst Niederbrechen den besseren Start: Der glänzend aufgelegte Nicholas Schardt parierte den satten Schuss Tobias Schneiders aus spitzem Winkel fantastisch (55.). Dann das Tor des Tages: Nils Toffeleit spielte mit tollem Pass Maximilian Stähler frei, dessen Flanke nur unzureichend geklärt wurde - Dominic Voss schnappte sich den Ball, legte uneigennützig für Yannik Walli auf, der kompromisslos unter die Latte zum 1:0 abschloss (61.). Niederbrechen wollte sich nicht geschlagen geben und forcierte noch einmal die Offensivbemühungen. Nach Vorarbeit von Tobias Schneider hatte Samir Königstein die große Chance zum Ausgleich, aus kurzer Distanz flog das Spielgerät aber rechts am Kasten vorbei (65.). Und wieder der FCA: Patrick Schwarz tauchte aus halbrechter Position im Strafraum auf, schloss ab, doch Nicholas Schardt war einfach nicht zu überwinden (71.). Selters versäumte im Gegenangriff die Entscheidung: Flanke Luca Jeck auf den freien Yannik Walli, der sich nicht so recht zwischen Schuss und Querpass entscheiden konnte - es blieb beim hauchdünnen 1:0 (72.). Die letzte Chance des Spiels gehörte wieder den Gästen, als Tobias Schneider einen Heber über das Objekt der Begierde setzte (85.).

Nach Abpfiff des hervorragenden Schiedsrichters Tobias Vogel stand ein knapper 1:0-Sieg der SGS, der aufgrund der klareren Torchancen als gerecht bezeichnet werden durfte. Dennoch hätte sich Niederbrechen aufgrund der Spielanteile durchaus einen Punkt verdient gehabt.

Für die SG Selters ist der fünfte Tabellenplatz im Endklassement der größte Erfolg seit dem Kreispokalsieg 1998. Trainer damals wie heute: Uli Deisel, der nach dem Spiel in würdigem Rahmen verabschiedet wurde. Die SG Selters bedankt sich bei ihrem Coach für die letzten Jahre und hofft, ihn bald wieder zu sehen.

   

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