Nach dem empfindlichen 0:7 bei der SG Niedershausen/Obershausen war vor dem Spiel gegen die SG Merenberg im Lager der SG Selters eines klar: Die Mannschaft wollte und musste eine Reaktion zeigen. Das große Ziel, mit Beginn der Winterpause die 40-Punkte-Marke zu durchbrechen, erreichen die "Wassermänner" schließlich. Beim 4:0 überzeugt die Selterser Mannschaft im Kollektiv. Die SGS-Spieler dürfen sich glücklich schätzen, denn noch nie hatte die SG Selters zur Winterpause 40 Punkte.

In der Anfangsphase begegneten sich beide Teams mit offenem Visier. Merenberg deutete im Spiel nach vorne zweifelsfrei seine Qualitäten an, traf aber auf eine Selterser Defensive, die sich von der Vorwoche gut erholt präsentierte. Wenn es aber gefährlich wurde, waren die Gastgeber an der Reihe. Jan Hendrik Pabst gab nach Rückpass von Moritz Steul den ersten Warnschuss ab, den SGM-Keeper Sebastian Marek problemlos parierte (6.). Deutlich gefährlicher wurde es da schon nach einer guten Viertelstunde, als der Gäste-Keeper einen Volley von Dominic Voss zur Ecke klärte (16.). Auch bei einem Steul-Schlenzer, der auf dem Tordach landete, deutete Selters an, dass es gewillt war, seine Heimstärke beizubehalten. Sehenswert war dann der Führungstreffer: Nach einem Angriff über Benjamin Maurer und Dominic Voss ließ Moritz Steul das Spielgerät durch die Beine rollen, Yannik Walli behauptete sich mit einer Körpertäuschung und schloss trocken ins linke Eck zum 1:0 ab (18.). Merenberg musste kommen, und tat das auch. Erstmals erwähnenswert musste SGS-Torhüter Nicholas Schardt bei einem Freistoß von Sergiu Scarlatescu eingreifen, der an Freund und Fein vorbei Richtung lange Ecke flog (29.). So richtig zielstrebig agierten die Gäste allerdings ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. Anders die Gastgeber, die nach einem Konter über Moritz Steul und Benjamin Maurer den zweiten Treffer noch verpassten (31.). Mit einem Doppelschlag noch vor der Pause war die Partie vorentschieden: Der auffällige Benjamin Maurer spielte Moritz Steul frei, dessen strammen Schuss Torhüter Marek nach vorne abwehrte, und Benjamin Maurer musste nur noch einschieben - 2:0 (37.). Nach Zuspiel von Dominic Voss hob Yannik Walli technisch versiert die Kugel über den Gästeschlussmann und vollendete zum 3:0 (38.).

Selters präsentierte sich auch nach dem Seitenwechsel wie aus einem Guss und vergab durch Benjamin Maurer nach starker Einzelleistung das mögliche 4:0 - Sebastian Marek parierte Maurers "Pieke-Abschluss" (51.). Wenig später folgte dann die endgültige Entscheidung: Bei einem Befreiungsschlag von Torwart Nicholas Schardt präsentierte sich Merenbergs Abwehr im Tiefschlaf, Benjamin Maurer erlief den Ball und schloss überlegt zum 4:0 ab (57.). Im Anschluss zeigten die Gäste, dass sie den deutlichen Rückstand nicht auf sich sitzen lassen wollten. Sebastian Orendis 20-Meter-Schuss flog knapp über die Latte (68.), ehe die SGM ihre einzige richtige Torchance hatten: Nach einer Flanke von der rechten Seite tauchte Christian Schmechel vor dem Tor auf, scheiterte aus spitzem Winkel aber an der Fußabwehr Nicholas Schardts (77.). Die Platzherren versäumten kurz vor dem Ende durch Dominic Voss sogar noch den fünften Treffern.

Nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Neil Waterman stand ein letztlich vollauf überzeugender Sieg der SG Selters, die sich damit für die zuletzt schwachen Auftritte rehabilitierte. Mit nunmehr 40 Punkten und Tabellenplatz vier haben sich die "Wassermänner" in eine gute Position für das Jahr 2019 gebracht.

Am 24. Februar startet dann die Restsaison mit dem Auswärtsspiel beim SC Offheim.

Nach dem 4:0-Sieg gegen den TuS Obertiefenbach fühlt sich die SG Selters gerüstet für das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten, SG Nierdershausen/Obershausen. Dass das Topspiel aber keines wird, wird ziemlich schnell klar. Der Elf aus dem Kallenbachtal gelingt alles, den "Wassermännern" hingegen gar nichts. Schiedsrichter Mario Schmitz gleicht zudem einer mittelschweren Katastrophe, was am haushoch verdient Sieg der Gastgeber aber nichts ändert. Mit einem 0:7 im Gepäck aber die Heimreise antreten zu müssen, war aus Selterser Sicht schon arg niederschmetternd.

Wenn aus den letzten zwei Auswärtsspielen für eine eigentlich stabile Mannschaft 0 Punkte und 0:13 Tore zu Buche stehen, läuft offenkundig etwas schief. Ob die Selterser auch auf dem Hybridrasen in Niedershausen zu mutig agieren wollten, darf im Nachhinein hinterfragt werden. Dabei wirkte die Partie zu Beginn gar nicht so, als würde sich einen solchen Ausgang nehmen. Die Gäste waren keinesfalls das schlechtere Team und hatten bei zwei kniffligen Abseitsentscheidungen zu Beginn schon Pech. Die erste Chance hingegen vergaben die Hausherren, als SGS-Torhüter Niklas Muth einen 16-Meter-Schuss Marvin Kretschmanns zur Ecke lenkte (7.). Apropos Ecken: Dass der Tabellenzweite bei Standards Qualitäten hat, hatte sich auch bis in den Goldenen Grund herumgesprochen. Einzig das Verhalten bei ruhenden Bällen funktionierte dann nicht. In Minute 14 brachte Robin Schaffarz einen Eckball in die Gefahrenzone, und der kleinste Akteur auf dem Feld, Steven Gossmann wuchtete die Kugel zum 1:0 in die Maschen. Selters reagierte ordentlich auf den Rückstand und hatte durch Samuel Stählers Freistoß aus halbrechter Position, den Keeper Steffen Huttarsch über die Latte klärte, eine gute Chance (16.). Seinen nächsten Aussetzer hatte Schiedsrichter Schmitz dann wenig später: Nach einem langen Ball traf Torhüter Huttarsch nicht den Ball, dafür aber Yannik Walli. Die Pfeife blieb stumm, durch das Verhindern einer klaren Torchancen wäre allerdings die Rote Karte die logische Konsequenz gewesen. Die Tatsache, dass auch Marvin Kretschmann die Situation so gesehen hatte, war der letzte Beleg dafür, dass der Unparteiische daneben lag (21.). Die Akzente setzten aber folglich wieder die Mannen um Spielertrainer Kamil Heblik. Lukas Abel durfte von rechts ungehindert flanken, Marvin Kretschmann ebenso ungehindert einköpfen - 2:0 (24.). Allmählich nahm das Debakel Formen an, denn die Platzherren schlugen vor der Pause noch zweimal zu. Die nächste Fehlerkette ermöglichte Felix Klaner aus 16 Metern das 3:0 (38.), ehe Marvin Kretschmann - aus Abseitsposition - sehenswert zum 4:0 einschoss (45.).

Im zweiten Akkord versuchten die Gäste den Schaden in Grenzen zu halten. Auch das sollte nicht gelingen. Florian Klaner (50., 78.) und sein Bruder Felix (73.) gaben den "Wassermännern" den Rest. Zudem scheiterten Marvin Kretschmann und Florian Klaner noch am Aluminium. Auf der anderen Seite vergab Moritz Steul die einzige Chance für seine Farben, als Marcel Brusch kurz vor der Linie klärte (69.).

Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter Sieg der SG Niedershausen/Obershausen, die somit klar deutlich gemacht hat, wer zumindest Anspruch auf Platz zwei in dieser Spielklasse hat. Bei der SG Selters bestätigte sich der Abwärtstrend auf fremden Plätzen, sodass im neuen Jahr unter Umständen an der mutigen taktischen Ausrichtung gearbeitet werden muss.

Um dennoch ein starkes Jahr 2018 erfolgreich zu beenden, wäre ein Sieg im abschließenden Spiel gegen die SG Merenberg wünschenswert. 40 Punkte wären aus SGS-Sicht schon eine ordentliche Hausnummer.

Die imposante Siegesserie der SG Selters II soll nach dem Geschmack der "Wassermänner" auch im Spitzenspiel beim SC Dombach weitergehen, zumal nach dem ärgerlichen 1:2 aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen ist. Dieses Unterfangen geht aber gründlich in die Hose, denn die Dombacher wirken williger, spritziger und einfach besser. Am Ende gehen die Punkte beim 3:0 klar an den SCD.

Selters II wirkte von Beginn an träge und müde, während die Gastgeber hoch motiviert zu Werke gegangen waren. Schon nach drei Minuten hätte es 1:0 stehen können, doch SG-Keeper Niklas Muth klärte nach einem Eckball gegen den völlig frei auftauchenden Fabian Simon bärenstark (3.). Auf der anderen Seite gab Felix Vormann, dessen Versuch Dombachs Torhüter Eric Dörfl parierte, eine Art ersten Warnschuss ab (5.). Es war aber letztlich nur ein laues Lüftchen, denn die Gastgeber waren in nahezu allen Belangen überlegen. Wieder herrschte im Selterser Strafraum Alarmstufe Rot bei einem ruhenden Ball, doch Benedikt Günster köpfte freistehend drüber (10.). Und noch gefährlicher wurde es in Minute 21, als Yannik Lindt stark vorbereitete und Sebastian Urban den Ball über den Kasten jagte. Irgendwann musste es passieren, und na klar, ein Eckball brachte den SC Dombach in Front, als Oliver Paunescu - sträflich alleine gelassen - zum 1:0 einköpfte (37.). Nur 120 Sekunden später erwies zudem Henning Gotthardt seinem Team einen Bärendienst, als er nach wiederholtem Reklamieren mit Gelb-Rot vom Feld geschickt wurde. Aber irgendwie wirkte es so, als fühle sich die Heimelf fortan zu sicher. Erster Beleg dafür: Tom Maurer tauchte halblinks vor dem Tor auf, doch Eric Dörfl lenkte den wuchtigen Schuss zur Ecke (41.). Auf der anderen Seite machte Dombach kurzen Prozess: Stefan Ostertag flankte maßgenau auf den zweiten Pfosten, wo Jens Munsch nur noch das Füßchen hinhalten musste - 2:0 (45.). Zuvor war den Gästen aber wieder ein individueller Fehler unterlaufen, der so überflüssig wie ein Kropf war.

Nach Wiederbeginn verstärkte Selters II seine Bemühungen nochmals, wirkte aber einfalls- und letztlich auch glücklos. Glück hatte das Team von Lars Gendritzki, als ein Kopfball von Stefan Ostertag - natürlich nach einem Eckball - auf der Linie geklärt wurde (53.). Die Schwächen der Gäste nach ruhenden Bällen war offenkundig sichtbar. Auf der Gegenseite verpasste der eingewechselte Philipp Freppon mit der ersten Chance der Marke "Hundertprozent" den sicher geglaubten Anschlusstreffer (55.). Ansonsten tat Dombach nicht mehr als notwendig. Die Gäste hatten freilich mehr Ballbesitz, bissen sich jedoch die Zähne aus. Knapp 15 Minuten vor Ultimo wurde es für den SCD noch einmal brenzlig. Zunächst rettete Eric Dörfl mit starkem Reflex gegen Yannik Walli, beim anschließenden Flugkopfball Calvin Rossel reagierte der Schlussmann noch einmal herausragend gut. Es sollte nicht sein. Stattdessen sorgte Daniel Holzhäuser kurz vor dem Ende für den 3:0-Schlusspunkt (89.).

Am Ende gab es am hochverdienten Sieg des SC Dombach keinerlei Zweifel. Selters II ließ an diesem Tag vieles vermissen und muss sich nun für das letzte Spiel des Jahres gegen den SC Ennerich neu aufrichten, um als Tabellenführer überwintern zu dürfen.

Nach dem enttäuschenden 0:6 beim FC Waldbrunn II und dem folgenden Weiterkommen im Kreispokal-Achtelfinale bei der FSG Gräveneck/Seelbach will die SG Selters auch in der Liga wieder in die Spur zurück finden. Dieses Unterfangen gelingt gegen TuS Obertiefenbach, auch wenn sich der Tabellenletzte zumindest 30 Minuten lang eindrucksvoll wehrt. Der letztlich klare 4:0-Sieg, der noch viel deutlicher hätte ausfallen können, fällt aber dennoch unter die Kategorie "Pflichtsieg".

Auch wenn die Gastgeber die ersten beiden Torchancen des Spiels hatten, präsentierte sich der TuS Obertiefenbach vollauf als ebenbürtig. Zweimal war der starke Yannik Walli mit Vorlagen Wegbereiter für Moritz Steul, der zunächst zu harmlos abschloss (4.) und zehn Minuten später aus spitzem Winkel knapp rechts daneben zielte (15.). Vor allem die vielen individuellen Fehler der Selterser in den letzten Wochen waren an diesem Nachmittag nicht vorhanden. Somit hatte es der TuS schwer, zu ernsthaften Tormöglichkeiten zu kommen. Die umsichtige Defensive der Hausherren war stets Herr der Lage. Gerade, als das Spiel so ein Stück weit dahinzuplätschern drohte, schlug Selters aber zu: Nach einem feinen Flugball Nils Toffeleits hechtete Luca Jeck die Kugel nach Flanke von Yannik Wall per Flugkopfball zum 1:0 über die Linie (24.). Derselbe Akteur war es auch, der nach klugem Rückpass Samuel Stählers den Ausbau verpasste, als Obertiefenbachs Keeper Patrick Mink einen Schlenzer von Luca Jeck aus dem Winkel fischte (31.). Nur 180 Sekunden später stand der auffällige Jeck schon wieder im Blickpunkt: Seinen starken Pass in den Raum hatte Yannik Walli erlaufen, umkurvte schließlich Torhüter Mink, ehe Gästeakteur Mirza Alickovik unglücklich Emanuel Polonio anschoss, von wo das Spielgerät zum 2:0 über die Linie trudelte (34.). Noch vor der Pause hatten die "Wassermänner" die nächste Gelegenheit: Wieder war eine von unzähligen gut getimten Flanken von Yannik Walli, die Dominic Voss am zweiten Pfosten erreichte, doch Keeper Patrick Mink klärte reflexartig per Fuß (41.).

Bald nach Wiederbeginn folgte die Entscheidung, und dieser Spielzug hatte es wahrlich in sich: Moritz Steul bediente mit klugem Zuspiel Yannik Walli, dessen Hereingabe Dominic Voss einschädelte - 3:0 (50.). Folglich war der Widerstand bei den Gästen gebrochen. Die SGS war jederzeit Herr der Lage und erspielte sich noch einige gute Gelegenheiten zum Ausbau der Führung. Erst zwanzig Minuten vor dem Ende durfte die Heimelf aber nochmals Jubeln: Ein doppelter Doppelpass zwischen Moritz Steul, Fabian Fuchs und Luca Jeck landete beim Spielertrainer, der ins lange Eck zum 4:0 vollendete (70.). Nachdem Fabian Fuchs (75.) und Henning Gotthardt (82.) weitere gute Torchancen ausgelassen hatten, beendete Schiedsrichter Max Schradin eine am Ende doch einseitige Partie, in der der TuS über die gesamte Spielzeit zu keiner echten Torchance gekommen war.

Am kommenden Sonntag gastiert die SG Selters zum Duell Zweiter gegen Dritter bei der SG Niedershausen/Obershausen.

Was weite Teile des Gastspiels bei der SG Winkels/Probbach/Dillhausen schon angedeutet hatten, bestätigt sich im Topspiel beim FC Waldbrunn II. Die SG Selters befindet sich aktuell in einem Leistungsloch, begeht zu viele individuelle Fehler und kassiert beim neunen Tabellendritten eine deftige 0:6-Packung. Nicht zu unterschätzen: Eine am Freitag durchgeführte Kabinenparty könnte beim ein oder anderen Akteur noch Folgeerscheinungen mit sich gebracht haben.

Auf dem Kunstrasen in Ellar, auf dem sich die Selterser eigentlich Jahr für Jahr wohl fühlen, war die Partie eigentlich schon nach sieben Minuten entschieden. Zu diesem Zeitpunkt hatten zwei individuelle Fehler der Sorte "haarsträubend" die Heimelf auf die Siegerstraße gebracht. Steffen Borbonus war Nutznießer eines Ballverlusts in der SGS-Defensive, legte den Ball für Marcel Jede auf, der ins lange Eck zum 1:0 traf - gespielte Sekunden: 36. Nur sechs Minuten später bereitete eine eigentlich harmlose Hereingabe von Marcel Jede dem Gästeschlussmann derartige Probleme, dass Steffen Borbonus nur noch einschießen musste - 2:0 (7.). Dazwischen aber hatte tatsächlich auch Selters zwei ordentliche Gelegenheiten: Einen Freistoß von Samuel Stähler an Freund und Feind vorbei lenkte FC-Keeper Joel Quast gerade noch so zur Ecke (3.). Und noch gefährlicher wurde es nach einem Zuspiel Jan Hendrik Pabsts, als Maximilian Stähler relativ freistehend drüber schoss (5.). Während Selters zwar den Takt bestimmte, durch Yannik Walli aber die nächste gute Chancen liegen ließ (10.), zeigte Waldbrunn II, wie Effektivität geht: Luca Metternich setzte sich gegen seinen indisponierten Bewacher durch und schloss zum 3:0 ab (21.). Ein Alptraum für die Gäste, denen nicht so recht bewusst war, was hier gerade passiert. Das Bemühen auf Seiten der "Wassermänner" war vorhanden - wieder hatte Samuel Stähler bei einem Freistoß, den Joel Quast parierte, Pech (28.). Und auch Yannik Wallis Schuss, der am langen Pfosten vorbei strich, wollte nicht rein (35.). Die Gastgeber beschränkten sich aufs Wesentliche: Das Toreschießen. Luca Metternich gewann erneut einen entscheidenden Zweikampf, legte das Spielgerät zu Spielertrainer Steffen Borbonus, der zunächst noch an Nicholas Schardt scheiterte, den zweiten Ball aber verwertete - 4:0 (38.).

Bei den Gästen stellte sich im zweiten Durchgang eigentlich nur noch die Charakterfrage. Zumindest diesen zeigte Selters auch. Das auch die Platzherren nicht jeden Ball im Selterser Tor unterbrachten, bestätigte Luca Metternich, der an der guten Reaktion Nicholas Schardts scheiterte (57.). Bald darauf klingelte es aber wieder: Abermals war es der prächtig aufgelegte Steffen Borbonus, der aus spitzem Winkel zum 5:0 einschoss (63.). Während Selters nach zwei hochprozentigen Möglichkeiten von Benjamin Maurer (71.) und Philipp Freppon (80.) nicht einmal der Ehrentreffer vergönnt war, passte ins Bild. Stattdessen setzte Marcel Jede auf Zuspiel von Jannis Türk den 6:0-Schlusspunkt (81.).

Nach Abpfiff des in seiner Regelauslegung recht eigenwilligen, aber keinesfalls schlechten Schiedsrichters Mario Becker stand für die SG Selters ein Debakel der grausamen Sorte. So hatte sich das Team lange nicht mehr präsentiert. Die Gastgeber hingegen spielten wie aus einem Guss und ja, es gelang ihnen auch nahezu alles, und sicherten sich drei Punkte, die sie auf Tabellenplatz drei katapultieren.

Bereits am kommenden Mittwoch gastiert die SG Selters zum Kreispokal-Achtelfinale auf Rotasche bei der FSG Gräveneck/Seelbach.

   

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21 Dez 2018;
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