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Nach einer gefühlten Ewigkeit darf auch die SG Selters II mal wieder ein Pflichtspiel bestreiten. Bei der noch unbesiegten SG Kirberg/Ohren/Nauheim II sieht es ziemlich früh schlecht aus. Doch das Team von Coach Lars Gendritzki kämpft sich zurück, dreht das Spiel und zittert am Ende einen hauchdünnen 3:2-Sieg über die Ziellinie. Der Lohn: Die Spitzenposition der Kreisliga B2.

Das Spiel begann für die Selterser Reservisten auf dem kleinen Platz in Ohren denkbar schlecht. Nicht einmal 120 Sekunden waren gespielt, da netzte Sascha Spandel einen Rückpass von der Grundlinie zum 1:0 für die Gastgeber ein. Die Defensive der Gäste? - Richtig, nicht im Bilde. Fortan ging es hin und her, beide Teams schenkten sich nichts und lieferten ein für B-Liga-Verhältnisse beachtliches Niveau. Die erste nennenswerte Chance der Gäste vergab Christian Roos nach langem Ball von Marcel Freisinger, als er freistehend daneben zielte (7.). Selters II wurde von Minute zu Minute gefährlicher und belohnte sich nach knapp 20 Minuten mit dem Ausgleich: Marcel Freisinger hatte bei einem Freistoß von der Strafraumgrenze Maß genommen und das Spielgerät im rechten Eck zum 1:1 versenkt (18.). Der Treffer gab dem Tabellenzweiten weiter Auftrieb. Jonas Brunner scheiterte mit einem 18-Meter-Schuss am heimischen Keeper Fabian Gapp, und auch beim Nachschuss von Nico Rossel war der Schlussmann zur Stelle (25.). Die Führung der "Wassermänner" lag in der Luft und ließ nicht mehr lange auf sich warten: Nico Rossel bediente mit feinem Pass in die Schnittstelle Felix Vormann, der vor dem Tor die Nerven behielt und die erstmalige Gäste-Führung besorgte (33.).

Nach Wiederbeginn ebbte das Treiben ein wenig ab, die Zweikämpfe blieben aber dennoch intensiv - und trotzdem durchweg fair. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, doch beide gut organisierten Defensivreihen ließen zunächst nichts nennenswertes zu. Einmal aber für es für die SGS gefährlich, als Marc Reichardt nach einem Zuspiel in die Gasse am starken SG-Torwart Niklas Muth scheiterte (66.). Gerade als der Druck der Hausherren größer zu werden schien, schlug Selters II im Stile einer Spitzenmannschaft zu: Florian Philippsen nahm bei einem Abpraller aus knapp 20 Metern Maß und setzte das Leder unhaltbar ins rechte Eck zum vorentscheidenden 1:3 (75.). Der Bann der Hünfeldener schien zunächst gebrochen, denn sowohl Christian Roos (80.), als auch Jonas Brunner (84.), die beide an Torhüter Fabian Gapp scheiterten, versäumten den vierten Treffer. Stattdessen wurde es kurz vor dem Ende doch noch einmal spannend: Benedikt Schardt brachte Sekou Keita im Strafraum zu Fall - Elfmeter. Marc Reichardt nahm sich der Sache an, scheiterte an Niklas Muth, doch der Nachschuss saß - nur noch 2:3 (85.). Das große Zittern begann, und Christian Roos vermochte nach einem Konter völlig freistehend nicht zur Nervenberuhigung beizutragen. Nach Querpass von Nico Rossel vertändelte der Torjäger kläglich. Eine lange Einwürfe und Eckbälle später waren die drei Auswärtspunkte aber in der Selterser Tasche.

Nach Abpfiff des tadellosen Schiedsrichters Kay Burgdorf stand ein aufgrund des Chancenplus gerechter Sieg des neuen Tabellenführers.

Für die SG Selters II gehen die Hünfelden-Spiele weiter: Am kommenden Mittwoch gastiert man bei der SG Heringen/Mensfelden II.

Nach dem torlosen Unentschieden beim FCA Niederbrechen stehen die personellen Voraussetzungen der SG Selters vor dem Gastspiel bei der SG Oberlahn unter einem denkbar schlechten Stern. Während des Spiels dreht sich die Negativ-Spirale weiter, Pech kommt hinzu, und der unfassbar grauenhafte Untergrund in Kirschhofen gibt den Akteuren dann endgültig den Rest. Dennoch verkauft sich Selters ordentlich, versäumt aber vor allem in der ersten Halbzeit das Toreschießen. Am Ende freut sich die SG Oberlahn über einen 2:0-Sieg.

Die Lust auf das Topspiel des Kreisoberliga-Spieltags war bei beiden Mannschaften etwas getrübt, denn auch die Gastgeber wirkten nicht so, als hätten sie Spaß gehabt, auf dem unebenen Wiesenplatz in Kirschhofen zu kicken. Das einzig Positive an dieser Tatsache: Beide Mannschaften mussten versuchen, das Beste daraus zu machen. Für Fußball-Ästheten waren die 90 Minuten allerdings nichts, denn es sollte einzig und allein um Kampf und intensive Zweikämpfe gehen. Die Gäste erwischten dabei den deutlich besseren Start und hätten bereits nach sieben Minuten führen können: Nachdem sich Moritz Steul gut durchgesetzt hatte, verhinderte ein Oberlahner Abwehrbein auf der Torlinie den Einschlag (7.). Immer wenn es den Gäste gelang, den Ball in der Offensive zu behaupten, wurde es gefährlich. So auch nach einer guten Viertelstunde, als Dominic Voss' Kopfball nach Steul-Flanke um Haaresbreite am rechten Winkel vorbeiflog (17.). Der Torjäger musste bald darauf verletzt ausgewechselt werden, was dazu führte, dass der Grippe-geschwächte Defensivaktuer Richard Müller als einzige Spitze agierte. Die Platzherren kamen fortan besser in die Partie, trafen aber vor allem im letzten Drittel oftmals die falsche Entscheidung oder die SGS-Defensive war auf der Hut. Chancen hatten nach wie vor nur die Selterser. In der 33. Minute zeigte SGO-Keeper Rokas Kazdailis sein ganzes Können, als er einen Schuss von Philipp Freppon grandios aus dem Winkel fischte. Noch klarer wurde es sechs Zeigerumdrehunge vor der Pause, als sich für die "Wassermänner" eine Drei-gegen-Eins-Situation ergeben hatte: Moritz Steul bediente Philipp Freppon, der freistehend an der guten Reaktion von Rokas Kazdailis scheiterte (39.). Es bestand kein Zweifel daran, dass der Keeper seinen Farben mit starken Paraden vor einem Pausenrückstand bewahrte.

Nach Wiederbeginn änderte sich das Bild zunächst nicht. Gefühlt kam die SGO nicht gut aus der Kabine, während Selters - allerdings ohne große Torchancen - Oberwasser hatte. Doch das änderte sich mit einer Szene, die das Spiel schließlich zum Kippen brachte. Nach einem Freistoß-Aufsetzer von Marian Dillmann, den SG-Towart Nicholas Schardt nicht richtig festhalten konnte, war Leon Ludwig aus dem Gewühl heraus zur Stell und schoss zum 1:0 ein (58.). Der Gegentreffer tat den Gästen sichtlich weh, denn fortan waren es die Gastgeber, die zu Chancen kamen. Marco Cromm passte von der linken Seite auf den kurzen Pfosten, wo Daniel Heimann aus kurzer Distanz über das Tor zielte (60.). Von Selters kam in der Folge nicht mehr viel. Vielmehr musste sich das Team um Kapitän Samuel Stähler bei ihrem Keeper bedanken, dass es nicht schon frühzeitig geschlagen war. Christian Kopp scheiterte nach starker Einzelleistung ebenso am Torhüter wie Leon Ludwig, dessen Kopfball Schardt prächtig parierte (69.). Auch bei einem Freistoß Marian Dillmanns war der Keeper zur Stelle und lenkte das Spielgerät über die Latte (83.). Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Marian Dillmann nach einem von wenigen ansehnlichen Spielzügen für die Entscheidung - 2:0 (85.).

Nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Daniel Velten stand ein aufgrund der zweiten Hälfte gerechter Sieg der SG Oberlahn. Die SG Selters versäumte im ersten Durchgang, die sich bietenden Gelegenheiten in Tore umzumünzen. Dennoch präsentierten sich die "Wassermänner" angesichts der personellen Geschehnisse vor und während dem Spiel ordentlich, auch wenn nichts Zählbares dabei herausgesprungen war.

Bereits am Donnerstag empfängt die SG Selters Spitzenreiter TuS Frickhofen in Oberselters.

Nach dem überzeugenden 3:0-Auswärtssieg beim SV Elz II will die SG Selters II auch im kleinen Derby gegen die TSG Oberbrechen II bestehen. Da der Kontrahent doch mit argen personellen Problemen anreist, haben die "Wassermänner" keine große Mühe. Bereits nach einer Viertelstunde ist die Partie entschieden. Nach dem 5:0-Pausenstand bahnt sich für die TSG II sogar ein Debakel an, doch Selters II lässt es im zweiten Durchgang ruhiger angehen und trifft nur noch zum 6:0-Endstand. Der Lohn: Die Tabellenführung.

Die favorisierten Selterser Reservisten legten los wie die Feuerwehr und gingen bereits nach fünf Minuten in Führung: Nico Rossel eroberte sich in der gegnerischen Hälfte den Ball, schloss ab, Torhüter Florian Münkel wehrte nach vorne ab und Luca Jeck brachte das Leder zum 1:0 über die Linie (5.). Auf der anderen Seite war für die TSG Oberbrechen II aber durchaus der Ausgleich möglich, als Quentin Wagner nach Querpass von Damian Adamczyk allerdings zu harmlos abgeschlossen hatte. Es sollte für lange Zeit die einzige Tormöglichkeit der Gäste bleiben. Der Selters-Express rollte weiter. Zunächst hämmerte Nico Rossel das Spielgerät per Direktabnahme aus 18 Metern zum 2:0 in die Maschen (13.), ehe der vielleicht schönste Spielzug der ersten Hälfte das 3:0 bedeutete: Eine Kombination über Luca Jeck und Christian Roos landete bei Nico Rossel, der das Spielgerät uneigennützig quer legte, so dass Felix Vormann nur noch einschieben musste (15.). Das Drama für den Tabellenletzten nahm weiter seinen Lauf, als Christian Roos nach präziser Ecke von Tom Maurer zum 4:0 einnickte (21.). Nachdem der SGS-Goalgetter noch eine Großchance vergeben hatte (28.), machte er es fünf Zeigerumdrehungen danach besser, als er Felix Vormanns Querpass zum 5:0 über die Linie brachte (33.). Weitere Chancen von Felix Vormann (35.) und Tom Maurer (37.) blieben ungenutzt, ehe auch die Gäste noch einmal Torgefahr ausstrahlten. Zu allem Überfluss landete der Versuch von Sascha Lanzel an der Unterkante der Latte und sprang wieder heraus (39.).

Bei der Kabinenansprache der Oberbrechener wurde es ungemütlich - kein Wunder bei fünf Gegentreffern nach einer guten halben Stunde. Im zweiten Akkord konnte es für die Gelb-Schwarzen nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Bis auf einen weiteren Treffer von Christian Roos nach einer Maurer-Ecke und der folgenden Kopfballverlängerung Florian Philippsens hielt sich der Schaden der Gäste in Grenzen. Die Platzherren gingen doch deutlich vom Tempo und versprühten nicht mehr den Elan, weitere Tore zu erzielen.

Nach Abpfiff des sehr guten Schiedsrichters Manfred Hempfling stand ein auch in der Höhe absolut verdienter 6:0-Sieg der Selterser Zweiten. Die TSG Oberbrechen II musste nach einer halben Stunde ein schlimmes Debakel fürchten, kam aber letztlich noch recht glimpflich davon.

Bereits am Dienstag steht für die SG Selters II das Kirmesspiel an. Gelingt gegen die FSG Dauborn/Neesbach II ein Heimsieg, ist die Tabellenführung erst einmal zementiert.

Nach fast zwei Wochen Spielpause geht es für die SG Selters nach dem 6:0 gegen die TSG Oberbrechen zu deren heimstarken Nachbarn vom FCA Niederbrechen. Die Gastgeber wirken ob ihrer anstehenden Kirmes hochmotiviert und haben einen großen Anteil daran, dass die 90 Minuten mehr als ansehnlich werden. Am Ende bleibt es dennoch torlos, womit die Selterser zufriedener sein dürften als der FCA.

Von der ersten Minuten an gingen beide Teams ein ungeheuer hohes Tempo und wirkten entsprechend beide gewillt, den "Dreier" einzufahren. Die erste Duftmarke setzte Tillmann Stillger, als sein Schuss vom Sechzehnereck knapp am linken Winkel vorbei flog (2.). Auf der anderen Seite wurde es hochkarätiger: Niederbrechen erlaubte sich einen haarsträubenden Ballverlust, Dominic Voss spielte Doppelpass mit Moritz Steul, doch der Torjäger schoss das Spielgerät freistehend über den Kasten (7.). Auch wenn sich die Mannschaften keine richtig hochkarätigen Torchancen erspielten, ging es weiter rauf und runter. SG-Torhüter Nicholas Schardt musste sich bei Janik Flögels 20-Meter-Schuss mächtig strecken, ehe Maximilian Stähler in höchster Not klärte (21.). Die vermutlich größte Chance des ersten Durchgangs gehörte ebenfalls dem FCA, als Pascal Litzinger nach einem langen Einwurf aus kurzer Distanz über das Tor zielte (26.). Auch Selters hatte offensiv noch was zu bieten: Luca Jeck prüfte den wachsamen FCA-Keeper Yannik Schneider mit einem 18-Meter-Schuss (31.), auch Benjamin Maurers Versuch nach starkem Dribbling ging knapp rechts vorbei (38.). Wenige Augenblicke zuvor reklamierten die Einheimischen vehement Strafstoß, als Torhüter Nicholas Schardt in der Luft zwar den Ball, auch aber Janik Flögel wegfaustete - zumindest strittig (35.). Selters musste kurz vor dem Pausentee noch einmal die Luft anhalten, als Jacob Schermuly einen von unzähligen gefährlichen Angriffen über die rechte Seite neben das Tor setzte (44.).

Nach dem Pausentee ging es im gleichen Rhythmus weiter. Die Zweikämpfe wurden intensiver, was allerdings sehr erfreulich war, war die Tatsache, dass der Umgang auf dem Feld stehts fair geblieben war. Großen Anteil daran hatte vor allem der gute Schiedsrichter Dennis Jantz. Selbiger lag lediglich bei einer Abseitsentscheidung falsch, die vermutlich eine große Chance der Gäste bedeutet hätte (54.). Das Spiel blieb weiter auf überdurchschnittlich hohem Niveau, auch wenn die Platzherren zu den gefährlicheren Abschlüssen kamen. Jacob Schermuly wurde präzise durch die Gasse bedient, schoss allerdings überhastet vorbei (52.). Fünf Minuten später zeigte Selters' Torwart Nicholas Schardt bei einem 22-Meter-Schuss Tillmann Stillgers sein ganzes Können (57.). Die beiden Akteure waren auch Hauptdarsteller bei Niederbrechens wohl größter Gelegenheit: Nach langem Ball setzte sich Stillger gegen Schardt durch, der anschließende Seitfallzieher landete trudelte aber an den Pfosten (69.). Klar, durch die Tore fehlte das entsprechende Salz in der Suppe, aber dem tollen Spiel beider Teams tat das keinerlei Abbruch. Selters hatte im zweiten Akkord in der Offensive wenig zu bestellen - lediglich Samuel Stählers Schuss aus 14 Metern, der knapp am langen Pfosten vorbei flog, hatte den Namen Torchance verdient (72.). Zudem wirkte die FCA-Defensive bei einigen Flanken des emsigen Yannik Walli sattelfest.

Am Ende stand eine 0:0-Punkteteilung, die für die Selterser doch schon als glücklich zu bezeichnen war. Zwar war das Spiel insgesamt ausgeglichen, die Niederbrechener hatten aber doch die besseren Tormöglichkeiten. Auch wenn die Gäste trotz des Ausfalls von fünf Stammspielern ihre Sache ordenltich machten, wirkte die Offensive oftmals zu ideenlos und fahrig in Ball An- und Mitnahme.

Bereits am kommenden Sonntag reist die SG Selters zum Topspiel zur SG Oberlahn, während der FCA erst einmal Kirmes feiern darf.

Nach dem enttäuschenden 1:1 bei der TuS Lindenholzhausen will die SG Selters im letzten Heimspiel in Niederselters gegen Nachbar TSG Oberbrechen wieder einen Dreier holen. Während man im ersten Durchgang viel Pech, am Ende aber auch Glück hat, läuft Dominic Voss in der zweiten Halbzeit so richtig heiß. Dem Routinier gelingen beim klaren 6:0 satte denkwürdige fünf Treffer, die aber auch überwiegend sehenswert vorbereitet werden.

Im kleinen Derby boten die Akteure den zahlreichen Zuschauern ein abwechslungsreiches Nachbarschaftsduell. Selters erwischte den besseren Start und haderte schon nach 120 Sekunden mit dem Aluminium: Nach einem Abstimmungsproblem in der Gäste-Defensive schoss Yannik Walli an den Innenpfosten, von wo die Kugel wieder von der Linie trudelte (2.). Um eines vorwegzunehmen: Das Gebälk wurde an diesem Nachmittag noch einige Male in Anspruch genommen. Auf der anderen Seite kam auch die TSG zu einer guten Gelegenheit, als Andreas Weyl mit Freistoß servierte und Mohammeld al Mohammad zum Drehschuss ansetzte - Torhüter Nicholas Schardt lenkte das Spielgerät gerade noch so zur Ecke (10.). Dann ging es wieder in die andere Richtung. Moritz Steul zog aus 16 Metern präzise ab - schon wieder Pfosten (14.). Und weil aller guten Dinge eben drei sind, versuchte sich Samuel Stähler mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze, den Gäste-Keeper Tristan Wagner stark an die Latte lenkte (25.). Eine Selterser Führung wäre zweifelsfrei verdient gewesen, doch stattdessen wäre das 0:1 beinahe auf der Gegenseite gefallen. Nach einer Kopfballvorlage Steve Hönschers tauchte Mohammed al Mohammad mutterseelenallein vor dem SGS-Gehäuse auf, köpfte jedoch aus drei Metern vorbei (39.). Als Samuel Stähler erneut einen seinen gefährlichen Freistöße ganz zart über das Gestänge setzte, war Pause (42.).

Zwar hatte Oberbrechen unmittelbar nach Wiederbeginn erneut eine gute Chance zur Führung - Christian Michel visierte nach Vorarbeit von Serdar Bucak den Außenpfosten an -, doch was dann passierte, war aus Selterser Sicht schon fast märchenhaft. Moritz Steul, der an diesem Nachmittag keinen leichten Stand hatte, war plötzlich zur Stelle, schlug eine maßgenaue Flanke aus vollem Lauf, und Dominic Voss hielt den Schädel hin - 1:0 (49.). Der SGS-Motor rollte weiter unaufhörlich: Nur 120 Sekunden später spielte Philipp Freppon nach toller Einzelleistung Dominic Voss frei, der aus spitzem Winkel gar auf 2:0 stellte (51.). Die TSG hatte kurz darauf per Freistoß die Chance zum Anschluss, doch Nicholas Schardt entschärfte Serdar Bucaks Versuch über die Latte (53.). Dann wieder Selters: Moritz Steuls kluger Pass landete bei Benjamin Maurer, dessen strammer Abschluss - richtig: Am Pfosten landete (57.). Als Vorbereiter funktionierte Benjamin Maurer in Minute 62 besser: Seine Flanke köpfte Dominic Voss zum vorentscheidenden 3:0 ein. Der Torjäger war immer noch nicht satt: 180 Sekunden lupfte Moritz Steul über die TSG-Abwehr hinweg - wieder Voss, 4:0 (65.). Oberbrechen fiel nun in alle Einzelteile und kassierte zehn Minuten vor dem Ende auch noch den fünften Voss-Gegentreffer: Samuel Stählers Freistoß konnte Tristan Wagner nur auf den Kopf von Dominic Voss abwehren - 5:0 (80.). Die Gäste kamen fünf Minuten vor Ultimo noch einmal zu einer Großchance, doch Christian Michels Abschluss wurde auf der Linie geklärt. Der Schlusspunkt gehörte der SGS, und wieder wurde es sehenswert: Philipp Freppons langen Ball ließ Yannik Walli in den Lauf von Moritz Steul abtropfen und es hieß 6:0 (89).

Nach Abpfiff des sicheren Schiedsrichters Benjamin Rauschenberg stand ein aufgrund der famosen zweiten Halbzeit verdienter Sieg der Hausherren. Wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, hätte die TSG kurz vor der Pause die Führung markiert. Stattdessen spielte sich Selters in einen wahren Rausch, den der überragende Dominic Voss abrundete.

Erst am 11. Oktober geht es für die SG Selters mit dem Gastspiel beim FCA Niederbrechen weiter.

   

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