Nach dem 2:1-Erfolg beim SV Elz unter der Woche kommt es am Sonntag zum Gastspiel bei der SG Oberlahn. Ein Gegner, bei dem die "Wassermänner" auswärts noch nicht gewonnen hatten. Die SGS bestimmt zu großen Teilen des Spiels das Tempo, lässt den Gastgeber aber immer wieder ins Spiel zurückkommen. Dass die Selterser am Ende erneut mit einem Tor Unterschied als Sieger vom Platz gehen, liegt mitunter an einer erneut mannschaftlich geschlossenen Leistung und an Dominic Voss, der beim 3:2-Sieg seinen dritten Doppelpack im dritten Spiel schnürt.

Auf dem tiefen Kubacher Rasenplatz gehörten die ersten 20 Minuten klar den Gästen aus Selters. Bereits nach zwei Minuten kam Spielertrainer Moritz Steul aus der Drehung zum Abschluss, der Ball flog jedoch knapp am Gehäuse von SGO-Schlussmann Lucas Limburger vorbei. Einige Zeit später war wieder Moritz Steul in einen Angriff involviert, als er eine Flanke von rechts auf Dominic Voss schlug, der den Ball am langen Pfosten vorbeiköpfte (18.). Dann die zu diesem Zeitpunkt die etwas überraschende Führung der Gastgeber: Nach einer Ecke von Benjamin Heumann stimmte in der Selterser Abwehr die Zuteilung nicht und Thorsten Hardt köpfte ohne Probleme zur 1:0-Führung ein. In der Folge wirkten die Gäste nervös und es dauerte bis kurz vor der Halbzeitpause, ehe der nächste ernste Abschluss folgte: Oliver Tausch versuchte den Torhüter mit einem 16-Meter-Schuss aufs kurzer Eck zu überraschen, doch Lucas Limburger klärte stark zur Ecke (43.). In der Nachspielzeit dann der verdiente Ausgleich für die SGS: Jan Hendrik Pabst kam im gegnerischen 16er an den Ball und spitzelte das Spielgerät nach einigen Drehungen zu Stürmer Dominic Voss, der ins kurze Eck erfolgreich war (45.+1).

Die erste Szene der zweiten Halbzeit gehörte der SG Oberlahn, als Marco Ketter nach einer zu kurz abgewehrten Ecke am Tor vorbeizielte (47.). 18 Minuten später konnten sich die Gäste bei ihrem Torhüter bedanken, dass es zu dieser Zeit beim 1:1 blieb: Einen Torschuss wehrte er stark ab und auch den Nachschuss aus zentraler Position von Thorsten Hardt parierte er mit dem Fuß. Dann begann eine aufregende Schlussphase: Jannis Gattinger hebelte die Oberlahner Abwehr mit einem überragend gespielten Ball auf Justin Wolter aus, der an der Grundlinie auf Yannik Walli querlegte – 1:2 (68.). Die Gastgeber zeigten sich wenig beeindruckt und kamen nur zwei Zeigerumdrehungen später mit einem satten 20-Meter-Schuss von Leon Ludwig zum Ausgleich. In der 73. Minute legte Innenverteidiger Richard Müller – in diesem Spiel mit diversen Offensivaktionen – den Ball auf Yannik Walli ab, der mit links knapp drüber schoss. Selters legte im Schlussakkord noch einmal ordentlich Tempo vor und brachte die Einheimischen ein ums andere in Verlegenheit. Dann der Lucky Punch für die SG Selters: Yannik Walli bediente Moritz Steul, der sich im Strafraum durchtankte, die Kugel im letzten Moment an Keeper Limburger vorbeispielte, und in Dominic Voss einen dankbaren Abnehmer fand - 2:3 (84.).

Nach dem Abpfiff des guten Schiedsrichters Felix Feuerbach feierte die SGS den nächsten knappen, aber auch verdienten Sieg. Einziger Wehrmutstropfen ist die schwere Verletzung von Spielgestalter Jan Hendrik Pabst, der sich bei der Aktion, die zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich führte, den Mittelfuß gebrochen hat und erst einmal über einen längeren Zeitraum ausfallen wird. Respekt auch an die SG Oberlahn, die in einem fairen und zuweilen atemberaubenden Spiel eine starken Eindruck hinterlassen hatte.

Am nächsten Sonntag geht es im Heimspiel gegen den starken Aufsteiger SV Thalheim.

Nach der niederschmetternden 0:8-Klatsche gegen die SG Heringen/Mensfelden zum Auftakt reist die SG Selters II zum so wichtigen Aufsteigerduell bei der SG Weilmünster/Laubuseschbach. Dank eines starken Auftakts in die Partie gelingt die Wiedergutmachung. Philipp Freppon fungiert als Doppeltorschütze und hat maßgeblichen Anteil am knappen, aber vollauf verdienten ersten A-Liga-Sieg.

 

Von der ersten Spielminute  an waren es die Gäste, die auf dem Laubuseschbacher Geläuf, welches eher einer Steppe glich, die Kontrolle über Ball und Gegner übernahmen. Trotz der extrem schwierigen Platzverhältnisse lief die Kugel gut durch die eigenen Reihen und schon früh kam Selters II zu Torchancen. In der fünften Spielminute kam Luca Jeck zentral aus 18 Metern zum Abschluss, setzte diesem jedoch mit links knapp über die Latte. Daraufhin folgten zwei starke Momente von Philipp Freppon, der sich nach dem Spiel als Matchwinner bezeichnen lassen durfte: Das 0:1 erzielte der Linksaußen durch einen 18 Meter-Schuss, bei dem Torhüter Dominik Müller nicht gut aussah (10.). Nur acht Zeigerumdrehungen später setzte  sich Freppon nach einer Einzelaktion klasse durch und markierte mithilfe des Innenpfosten seinen Doppelpack zum 0:2.  Die Selterser Abwehrreihe wirkte nach einigen Umstellungen im Vergleich zum letzten Sonntag stabil, verfiel jedoch in der 22. Minute in eine Art Sekundenschlaf: Niklas Klös durfte von links ohne Bedrängnis flanken, und der mit aufgerückte und zugleich beste heimische Akteur, Thies Boger, nickte freistehend zum Anschlusstreffer ein. In der darauffolgenden Phase flachte das Spiel ab, so dass in den Gefahrenzonen wenig passierte. Gefährlich hätte es nur dann werden können, hätten sich die Selterser Reservisten beim letzten Pass konsequenter präsentiert.

 

Die "Wassermänner" kamen auch nach Wiederbeginn gut aus der Kabine und setzten die ersten Akzente der zweiten Halbzeit. In der 49. Spielminute brach Luca Jeck auf der rechten Seite durch, zielte aber unter Bedrängnis knapp am rechten Pfosten vorbei und traf nur das Außennetz. Danach zogen sich die Gäste ein wenig zurück und die Platzherren hatten etwas mehr Ballbesitz. Zu zwingenden Torchancen reichte es beim letztjährigen Meister der Kreisliga B1 aber nicht wirklich. Das Selterser Zentrum um Neuzugang Tristan Kasteleiner und Moritz Knödler gewann zumeist die wichtigen Zweikämpfe im Mittelfeld und versuchten nach den Ballgewinnen Konter einzuleiten. In der 63. Minute schickte Tristan Kasteleiner mit einem wahren Traumpass den über links gestarteten Philipp Freppon Richtung Tor, doch als der Selterser Anhang den Torschrei bereits auf den Lippen hatte, parierte Torhüter Dominik Müller stark zur Ecke. Während die Gastgeber fortan meist lange Bälle suchten, ergaben sich für die Gäste Konterchance um Konterchance. Doch wie so oft das alte Leid: Die letzte Galligkeit fehlte, um das Spiel schon früher zu entscheiden.

Zum Ende des Spiels drückten die Gastgeber, die vor dem Spiel einige Ausfälle verkraften mussten, noch einmal, brachten die SGS-Defensive um Calvin Rossel und Richard Müller aber nicht mehr groß ins Wanken.

 

Nach Abpfiff des mit teilweise seltsamen Entscheidungen bedachten Schiedsrichters Jürgen Dexheimer stand ein dennoch verdienter Sieg der Gäste. Sowohl was die Spielanteile anging, als auch bei der Anzahl an klaren Torchancen hatte das Team von Lars Gendritzki die Nase vorn. Während die Heimelf den Saisonstart mit null Punkten in den Sand gesetzt hat, darf der zweite Selterser Anzug erst einmal aufatmen und zugleich feststellen, dass er durchaus Spiele in dieser Spielklasse gewinnen kann.

 

Bereits am kommenden Sonntag gastiert die SG Selters II bei der SG Nord. Diese Aufgabe dürfte ungleich kniffliger werden.

 

SG Selters II - SG Heringen/Mensfelden 0:8 (0:3).

Nach dem Aufstieg in die Kreisliga A war den Beteiligten der SG Selters II klar, dass eine extrem schwierige Saison anstehend wird. Trotz erheblicher Personalprobleme hatte sich das Team von Lars Gendritzki im Spiel gegen Meisterschafts-Mitfavorit SG Heringen/Mensfelden viel vorgenommen. Das Unterfangen ging beim bitten 0:8 allerdings gehörig in die Hose. Eine Unzahl an individuellen Fehlern machte den Hünfeldenern das Toreschießen viel zu leicht. Vielleicht war die Tracht Prügel, die gegen 14:45 Uhr ihre Erlösung hatte, ein Weckruf zur rechten Zeit.

Das Spiel begann nach nur zwei Minuten mit einem tragischen Moment: Gäste-Akteur Daniel Fonzo riss sich beim Antritt zu einer Eckball-Hereingabe die Achillessehne. Bitter! Die SG Selters wünscht dem sympathischen Co.-Spielertrainer alles erdenklich Gute und schnelle Genesung! Von Verunsicherung nach dieser schlimmen Verletzung keine Spur. Selters II wirkte nervös, beging schon im Spielaufbau eklatante Fehler und sah sich nach einer Viertelstunde schon auf verlorenem Posten. Bis dahin hatten Florian Müller (7.) und Felix Schmid, der die Kugel nach einem Pfosten-Kopfball von Florian Müller nur noch über die Linie drücken musste (15.), bereits ein komfortables 2:0 für die Favoriten besorgt. Allmählich kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, bis auf eine Mini-Chance Nico Rossels sprang aber nichts nennenswertes heraus (38.). Die Hünfeldener hingegen hatten weiter leichtes Spiel. Nach Flanke von Tobias Becker über die linke Seite nutzte Felix Schmid einen weiteren Fauxpas der SGS-Hintermannschaft zum 0:3 (33.).

Statt einer Steigerung im zweiten Akkord wurde das Spiel der Gastgeber eher schlechter. Tobias Becker erhöhte bald nach Wiederbeginn auf 0:4 (53.), ehe Heringen/Mensfelden ein bisschen den Fuß vom Gaspedal genommen hatte. So richtig fürchterlich aus Sicht der Heimelf wurde es dann noch einmal zwischen der 70. und 80. Minute. In dieser Phase schraubten die Gäste den Spielstand durch weitere ganz einfache Treffer von Felix Schmid (70., 80.), Tobias Becker (75.) und Lukas Meister (78.) auf 0:8 in die Höhe. Symptomatisch für das Auftreten der Selterser Reservisten: Nico Rossel (79.) und Jonas Brunner (72.) hätten freistehend Ergebniskosmetik betreiben können, die Abschlüsse waren an Harmlosigkeit kaum zu überbieten.

Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter Gästesieg, der den Einheimischen die Erkenntnis brachte, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt. Die Chance zur Rehabilitation besteht bereits am kommenden Donnerstag, wenn die SG Selters II bei Mitaufsteiger SG Weilmünster/Laubuseschbach zu Gast ist.

Nach dem 2:1-Auftakt gegen die SG Winkels/Probbach/Dillhausen reist die SG Selters zum zweiten Kreisoberliga-Spieltag zu Gruppenliga-Absteiger SV Elz. Den Zuschauern bietet sich ein hart umkämpftes Spiel, welches die "Wassermänner" aufgrund einer disziplinierten Defensivleistung in Kombination mit einem Dominic Voss in Torlaune gewinnt. Das 2:1 geht letztlich absolut in Ordnung.

 

In den ersten Minuten ließen beide Teams lediglich Halbchancen zu. Die Anfangsphase gehörte zwar den Gastgebern, die erste gefährliche Torgelegenheit hatten aber die Selterser, als die Elzer Defensive den Ball nicht richtig klärte und Jan Hendrik Pabst aus etwa 16 Metern den Ball knapp links vorbeischoss. Die Gäste machten die Räume eng und so kam es, dass Elz trotz mehr Ballbesitz kaum in der Lage war, nennenswerte Chancen herauszuspielen. In der 19. Minute ließen die Gastgeber dann aber doch mal ihre spielerische Klasse aufblitzen: Ein schöner Doppelpass zwischen Florian Mohri und Fahad Amin hebelte die Viererkette aus; der Abschluss von Florian Mohri flog jedoch weit über das Gehäuse von Niklas Muth. Ab diesem Zeitpunkt hatte Selters jedoch mehr vom Spiel und wurden vor allem durch schnell gespielte Konter gefährlich. Einer dieser Konter brachte eine von Moritz Steul getretene Ecke ein, die der Elzer Torhüter Kim Schmitt unterlief und Jan Hendrik Pabst – wohl etwas überrascht – knapp vorbei köpfte (25.). Die favorisierten Gastgeber wirkten ein wenig ratlos und arbeiteten gezwungenermaßen zumeist mit langen Bällen, die die Selterser Abwehr ein ums andere Mal problemlos abfing. Bis auf einen 18-Meter-Schuss von Moritz Born, der knapp über die Latte ging, kamen auf Seiten der Gelb-Schwarzen keine weiteren Chancen mehr zustande. Kurz vor der Pause wurde die starke Leistung der Gäste belohnt: Ein Befreiungsschlag von Richard Müller landete mit Hilfe der heimischen Defensive bei Dominic Voss, der aus leicht spitzem Winkel ins kurze Eck Abschloss - 0:1 (42.) Doch es kam noch besser: Nach einer Ecke in der zweiten Minute der Nachspielzeit kam Jan Hendrik Pabst frei zum Abschuss, Dominic Voss hielt das Füßchen in die die Schussbahn und markierte mit seinem zweiten Doppelpack im zweiten Spiel den 2:0-Pausenstand.

 

Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine wahre Schlacht. Die Gastgeber kamen wütend und entschlossen aus der Kabine, wollten sie doch das Spiel unbedingt noch versuchen zu drehen. Nach einer maßgenauen Flanke über links von Dennis Dietrich kam Florian Mohri per Kopf zum Abschluss, SGS-Schlussmann Niklas Muth parierte stark (47.). Die darauffolgenden Minuten ging Elz hart zur Sache und so kam es, dass Schiedsrichter Holger Lenz einige gelbe Karten verteilen musste. Besonders bitter für Selters: Nach einem Tritt gegen den Knöchel musste Kapitän Samuel Stähler verletzt ausgewechselt werden (58.). Die "Wassermänner" mussten zu diesem Zeitpunkt einige Male wechseln, ließen aber trotz der vielen Umstellungen wenig Raum für Elzer Torchancen. Erst nach einem unnötigen Ballverlust in der Offensive gelang es der Heimelf in Person von Dennis Dietrich über links durchzubrechen und den Ball auf Adrien Born querzulegen, der die Kugel nur noch reindrücken musste (80.) – 1:2. Bis auf einen Freistoß von Ex-Profi Mehmet Dragusha aus halbrechter Position, der am Tor vorbeisegelte, wurden die Elzer dem Tor aber nicht mehr gefährlich. Als sich Florian Sztani in der 88. Minute nach einem völlig überflüssigen Foul an Jannis Gattinger den Gelb-Roten Karton abholte, war das Spiel gelaufen. Die Selterser hätten ihrerseits bei etlichen Kontergelegenheiten schon früher den Sack zumachen können.

 

Nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Holger Lenz durfte sich die SGS über den zweiten Sieg im zweiten Spiel freuen - und der war absolut gerecht, denn dem Gruppenliga-Absteiger fehlten an diesem Abend schlichtweg die Mittel, um die starke Defensive der Selterser zu bezwingen. Mit solch einer Defensive und einem Dominic Voss, der seinen Torriecher wiedergefunden hat, darf es aus Sicht der Steul-/Jahn-Elf gerne weitergehen. Die Elzer werden nach nur einem Zähler aus zwei Spielen erst einmal Wunden lecken.

 

Am kommenden Sonntag gastiert die SG Selters bei der SG Oberlahn.

SG Selters – SG Winkels/Probbach/Dillhausen 2:1 (0:0).

 

VON MARIUS SCHÖNHERR

 

Der erste Gegner der SG Selters in der neuen Saison heißt, wie bereits der letzte Widersacher der abgelaufenen Saison, SG Winkels/Probbach/Dillhausen. Nachdem in der ersten Halbzeit die in der Vorbereitung erkannte Abschlussschwäche wieder deutlich wird, nutzen die "Wassermänner" im zweiten Durchgang ihre Chancen besser. Nach der Führung stellt die SGS das Fußballspielen unerklärlicherweise ein, so dass die Gäste zum Ausgleich kommen. Doch kurz vor Ultimo feiern die Gastgeber ihren "Oldie".

 

Die erste Chance im Spiel gehörte den Gästen, als sich Marius Knaak in der vierten Minute ein Herz fasste und einen 20 Meter-Schuss an die Oberkante des SGS-Tores schoss. Torhüter Muth wäre wohl ohne Chance gewesen.

Ab diesem Zeitpunkt waren es dann jedoch die Hausherren, die das Zepter in die Hand nahmen. Eine von mehreren gelungenen Flanken von Neuzugang Oliver Tausch landete bei Spielertrainer Moritz Steul, der die Kugel – etwas überrascht – am Gehäuse vorbeischoss (7.). In der 21. Minute setzte sich Dominic Voss im Strafraum durch, legte den Ball in den Rückraum auf Benjamin Maurer, doch Gäste-Keeper Marvin Kaune parierte.

Im Anschluss war es der Selterser Jan Hendrik Pabst, der nach Maurer-Vorlage freistehend aus halbrechter Position vorbeischoss (30.). Die Gäste machten zu diesem Zeitpunkt recht wenig für das Spiel und ließen immer wieder Torchancen zu. Zehn Zeigerumdrehungen vor der Pause war es wieder Benjamin Maurer, der nach eigenem Ballgewinn am Torhüter scheiterte; den Abpraller schoss Dominic Voss ans Außennetz. Kurz vor dem Pausentee setzte der lauffreudige Rechtsaußen Yannik Walli erneut Dominic Voss ein, der die Kugel links vorbei knallte.

 

Im zweiten Durchgang war es dann vorbei mit der unzufriedenstellenden Chancenverwertung der SG Selters. In der eigenen Hälfte gewann Oliver Tausch den Ball auf der rechten Seite, Yannik Walli spielte einen einwandfreien Doppelpass mit Jan Hendik Pabst, startete einen seiner unnachahmlichen Sprints, und bediente mit Querpass Dominic Voss, der das Spielgerät nur noch zur 1:0-Führung einschieben musste (51.).  In der Folgezeit ließen die Platzherren dann doch deutlich nach, was den Gästen der SG Winkels/Probbach/Dillhausen in die Karten spielte. Ein Ballverlust im letzten Angriffsdrittel ließ einen Konter der Gäste zu, den Richard Müller mit starkem Zweikampfverhalten zu klären verstand. Die darauffolgende Ecke landetr auf dem Fuß von Theodor Imherr, der sehenswert - mit Hilfe der Latte - das 1:1 markierte (71.). In den Minuten nach dem Ausgleich wirkten die Hausherren ein wenig geschockt, ließen aber keine weiteren Möglichkeiten mehr zu. Im Gegenteil: Je näher der Schlusspfiff rückte, umso mehr hatte man das Gefühl, dass das Team um Kapitän Samuel Stähler die drei Punkte in Selters lassen wollte. In der 88. Spielminute war es dann soweit: Nach einer schönen Kombination von Samuel Stähler und Moritz Steul legte der Spielertrainer quer auf Dominic Voss, der überlegt den Siegtreffer besorgte.

 

Als der insgesamt gute Schiedsrichter Erol Yilmaz die Partie abpfiff, stand der Auftaktsieg der SG Selters, der, wenn man die Spielanteile betrachtet verdient war, fest. Die Gäste verkauften sich dennoch wacker, wirkten aber in der Offensive zu harmlos.

 

Am kommenden Mittwoch geht es für die SG Selters zum Gruppenliga-Absteiger SV Elz.

 

   

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