Nach dem dürftigen 0:0-Auswärtsauftritt bei der TSG Oberbrechen möchte die SG Selters ihre blütenweiße Weste in Oberselters auch gegen den FCA Niederbrechen behalten. Die 90 Minuten entwickeln sich erwartungsgemäß schwierig, auch weil der FCA keinesfalls wie ein Team auftritt, das in 2019 noch kein Spiel gewonnen hat. Zur Pause führt die SGS zurecht, im zweiten Durchgang hätte das Spiel aber durchaus kippen können. Dann beendet Dominic Voss seine Kreisoberliga-Torflaute und biegt mit den "Wassermännern"  beim hauchdünnen 2:1 auf die Siegerstraße ein.

Die Partie am Oberselterser Winterholz begann ein wenig schleppend, hatte aber dennoch ordentliches Tempo zu bieten. Die Gäste setzten durch Daniel Zenz das erste Ausrufezeichen, als sein Schuss aus gut 22 Metern an die Latte ging (15.). Diese Aktion wirkte für die Gastgeber wie ein Weckruf, denn fortan bestimmte Selters das Spiel. Die erste Chance der Kategorie "Hundertprozent" hatten die Hausherren: Alexander Vollbrachts starke Flanke von der rechten Seite köpfte Dominic Voss völlig freistehend aus kurzer Distanz auf Torhüter Aljoscha Fähtz, der dennoch stark reagierte (18.). Der Druck der Selterser nahm zu, und schon bald folgte der Lohn. Samuel Stähler hatte sich über rechts hervorragend durchgesetzt, das Spielgerät mustergültig für Alexander Vollbracht zurecht gelegt, der aus 16 Metern in den linken Torwinkel traf - 1:0 (23.). Ansonsten blieben Torraumszenen überwiegend rar gesät, doch wenn es gefährlich wurde, war Selters am Zug. Bei zwei Freistoßgelegenheiten (26., 36.) aus jeweils 20 Metern stand FCA-Schlussmann Aljoscha Fähtz dem 2:0 jeweils im Weg. Nils Toffeleits Grätsche nach einem Abpraller landete zudem am Außennetz (26.).

Nach Wiederbeginn schien es vom ersten Moment an so, als hätte den Seltersern jemand den Stecker gezogen. Niederbrechen wirkte hochmotiviert, war in den Zweikämpfen präsenter und erarbeitete sich allmählich Oberwasser. Die erste Duftmarke setzte der eingewechselte Janik Flögel auf Zuspiel von Nick Steiner, als sein Geschoss abgefälscht neben dem Tor landete (51.). Die Hausherren waren mit reichlich Defensivarbeit beschäftigt, denn der FCA blieb tonangebend. Patrick Schwarz bot sich nach 55 Minuten ebenfalls die Gelegenheit zum Ausgleich, doch sein Versuch aus spitzem Winkel war zu unplatziert (55.). Das 1:1 lag mehr als nur in der Luft. Niederbrechen belohnte sich schließlich in Minute 68: Daniel Zenz' Flanke von der linken Seite landete bei Patrick Schwarz, der die Kugel technisch stark verarbeitete und den Ball über die Linie brachte. Erst nach dem Gegentreffer erwachten die "Wassermänner" aus ihrer Lethargie. Nach Flanke von Alexander Vollbracht köpfte Dominic Voss unter Bedrängnis drüber (70.). Die Gastgeber kämpften sich zurück ins Spiel und sollten einen der wenigen Fehler des FCA ausnutzen: Nach einem folgenschweren Ballverlust schickte Jan Hendrik Pabst über rechts Alexander Vollbracht auf die Reise. Der gut getimte Querpass landete beim völlig freistehenden Dominic Voss, der zum 2:1 vollstreckte (76.) - Jubel auf der einen, Entsetzen auf der anderen Seite. Die Gäste gaben sich nicht auf, hatten aber nur noch eine ernsthafte Gelegenheit zum Ausgleich, als Nick Steiner nach einer Ecke von Tillmann Stillger über das Ziel köpfte (86.). Dass Stillger in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, fiel letztlich nichts mehr ins Gewicht.

Nach Abpfiff des guten Schiedsrichters Taoufiq Lakhal durfte sich die SG Selters über drei glückliche Punkte freuen. Niederbrechen war insgesamt betrachtet mindestens ebenbürtig, leistete sich aber schließlich den entscheidenden Fehler mehr.

Voraussichtlich am Mittwoch nach Ostern (24. April) bestreitet die SG Selters ihr Kreispokal-Halbfinale gegen Verbandsligist FC Dorndorf. Spielort wird dann doch noch einmal Oberselters sein.

Nach dem soliden 3:0-Erfolg bei der TSG Oberbrechen II soll mit dem FCA Niederbrechen II das nächste Team aus der Gemeinde Brechen besiegt werden. Nach knapp 20 Minuten deutet alles auf einen deutlichen Verlauf hin, doch die FCA-Reservisten stemmen sich mit Macht gegen die Niederlage und gleichen aus. Als die Gäste sogar dem Sieg näher sind, schlägt die Lebensversicherung der "Wassermänner" mit seinem dritten Treffer zu. Der 3:2-Sieg dürfte die Tür zur Kreisliga A speerangelweit geöffnet haben. Welche Rolle Schiedsrichter Mehmet-Ali Soylu an diesem Tag spielt, gibt Rätsel auf.

Verwirrung gab es auf Seiten der Heimelf schon vor dem Anpfiff. Der Kreisfußballausschuss hatte für die Partie zwischen der SG Selters II und dem FCA Niederbrechen II einen Schiedsrichter aus Niederbrechen angesetzt. Klar, warum auch nicht. Und das bekamen zweifelsohne die Gastgeber zu spüren. Der Start war den Gastgebern geglückt. Nach nicht mal einer Minute unterschätze die FCA-Defensive einen Freistoß aus dem Halbfeld, Christian Roos kam zum Abschluss, doch Sebastian Schmid klärte auf der Linie. In Führung ging Selters II aber dennoch: Marcel Freisingers als Befreiungsschlag gedachter Ball fand in Torjäger Christian Roos einen Abnehmer, der an Torhüter Dirk Königstein vorbei marschierte und zum 1:0 einschob (5.). Die Gäste reklamierten wild Abseits, worüber man zumindest streiten durfte. Die Gäste brauchten eine knappe Viertelstunde, um sich zu ordnen, wurden dann aber ihrerseits gefährlich. Nach einem klugen Rückpass von Daniel Edel schloss Henri Breser ab, doch Torwart Niklas Muth reagierte stark. Auf der Gegenseite zeigten die Platzherren, wie gut sie Fußballspielen können, als Felix Vormann den emsigen Henning Gotthardt bediente, der wiederum mustergültig für Christian Ross auflegte - 2:0 (18.). Das Zwei-Tore-Polster wirkte nicht wirklich beruhigend für das Team von Lars Gendritzki, denn der Tabellendritte ließ sich nicht hängen und spielte weiter gefällig nach vorne. Der Lohn für die Bemühungen war der Anschlusstreffer zum 2:1, den Niklas Eggert nach einer Flanke von der linken Seite besorgte (26.). Und plötzlich schlich sich bei Selters II der Schlendrian ein. Nach einer feinen Kombination über Niklas Eggert und Daniel Edel war der Sturm-Oldie frei durch, fand in Niklas Muth aber seinen Meister (36.).

Nach Wiederbeginn verhinderte Schiedsrichter Soylu das schnelle 3:1 der Selterser Reservisten, als er wie so oft eine Abseitsstellung gesehen haben wollte, die schlichtweg nicht vorgelegen hatte (49.). Trotz allem wirkte Selters II in der Phase nach der Pause zu passiv und gewährte den Gästen tatsächlich den Ausgleich: Nach einer Ecke lenkte Henning Gotthardt das Spielgerät unglücklich ins eigene Netz zum 2:2 (55.). Was folgte, war die nächste unverständliche Entscheidung des Unparteiischen: A-Junior Justin Wolter, der ein tollen Debüt bei den Senioren feierte, setzte sich im Zweikampf durch und wurde im Strafraum heftig abgeräumt - die Entscheidung: Weiterspielen (63.). Die Heimelf kämpfte fortan nicht nur mit den spielstarken Gästen, sondern auch mit den eigenen Nerven. Niederbrechen II wirkte in der Schlussviertelstunde brandgefährlich und hätte gleich dreimal die Führung markieren können. Der bärenstarke Schlussmann Niklas Muth rettete gegen Daniel Edels Heber (73.) ebenso prächtig wie gegen Jeremias Schneiders trockenen Abschluss aus halblinker Position (76.). Auch vier Minuten vor dem Ende war den Einheimischen das Glück hold, als Niklas Eggert knapp am Torwinkel vorbei zielte (86.). Ohne Frage, die Gäste waren dem Siegtreffer sehr nahe, zumal auch sie bei der ein oder anderen Abseitsentscheidung Pech hatten. Die Gastgeber nahmen dann das Glück eines Spitzenreiters in Anspruch: Quasi mit der letzten Aktion des Spiels flankte Calvin Rossel von der linken Seite und Christian Roos hielt im Zentrum den Schädel hin - 3:2 (90.), der Goalgetter hatte seinem Team mal wieder den Allerwertesten gerettet.

Kurz danach beendete Schiedsrichter Soylu die Partie. Zweifelsfrei stand am Ende ein glücklicher Sieg der SG Selters II. Die Alemannen machten dem Spitzenreiter das Leben über die gesamte Spielzeit schwer und hätten durchaus auch mit drei Punkten nach Hause fahren können.

Am Donnerstag nach Ostern empfängt die SG Selters II in Niederselters die FSG Dauborn/Neesbach II. Der Titel in der Kreisliga B2 scheint zum Greifen nah.

Vor dem Gastspiel bei Kellerkind TSG Oberbrechen II war klar: Ein Auswärtssieg für die SG Selters II und der Vorsprung auf Verfolger SC Dombach würde satte neun Zähler betragen. Im Nachbarschaftsduell macht der Spitzenreiter von der ersten Minute an klar, wer Herr im Haus ist. Zwar legen die Selterser Reservisten keine atemberaubende Vorstellung hin, für einen lockeren 3:0-Sieg reicht es aber dennoch.

Die Ausrichtung der Gastgeber war klar: Tief in der Defensive stehen, die Räume möglichst schließen und durch Konter zum Erfolg kommen. Ab und an wackelten die Gäste bei Ballverlusten, die solide Abwehrarbeit der Gäste sorgte aber dafür, dass SG-Keeper Niklas Muth während der ersten 45 Minuten keine Ballberührung mit den Händen vollziehen musste. Bereits nach fünf Minuten ergab sich für Selters II die erste Gelegenheit, als Christian Roos nach einem Freistoß von Luca Jeck etwas überrascht am langen Pfosten nur unzureichend zum Abschluss kam (5.). Die Mannschaft von Lars Gendritzki war turmhoch überlegen, machte sich das Leben mit vielen langen Bällen aber zunächst etwas schwer. Dennoch folgten Torchancen: Henning Gotthardt schoss aus 18 Metern saftig knapp drüber (10.), und Felix Vormann scheiterte nach feinem Doppelpass freistehend an TSG-Schlussmann Tristan Wagner (14.). Die Überlegenheit der Gäste schlug sich dann bald in Zählbares um: Henning Gotthardt servierte einen Freistoß aus dem Halbfeld auf den kurzen Pfosten, wo Philipp Freppon technisch fein zum 0:1 einschoss (23.). Der Treffer gab dem Tabellenführer weitere Sicherheit: Jannis Gattinger zielte aus 25 Metern etwas zu hoch (33.) und Henning Gotthardt tauchte nach einem Alleingang frei vor Tristan Wagner auf, fand in Selbigem aber seinen Meister. Wie gut die Gäste kombinieren können, vorausgesetzt man lässt sie, zeigte Minute 37:  Calvin Rossel spielte mit Christian Roos einen einfachen Doppelpass und der Defensivakteur war frei durch - 0:2. Nur 120 Sekunden später wurde Felix Vormann im TSG-Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Christian Roos erlaubte sich jedoch den Luxus, mit seinem Elfmeter an Tristan Wagner zu scheitern (39.).

Nach Wiederbeginn änderte sich nichts. Die Selterser Reservisten hatten weiterhin alles im Griff, wirkten aber nicht mehr zielstrebig genug. Bis auf einen 25-Meter-Lattenschuss von Marcel Freisinger (52.) ließen die Einheimischen nichts zu. Erst in der 66. Minute wurde es noch einmal erwähnenswert: Felix Vormann erlief ein ziemlich steiles Zuspiel, brachte seine Flanke von der Torauslinie perfekt getimt auf den Schädel von Christian Roos, der zum 0:3 einnickte. In der Endphase hätten die Gäste das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, doch Moritz Knödler verfehlte auf Zuspiel von Felix Vormann den vierten Treffer (89.). Sieben Zeigerumdrehungen zuvor kam die TSG dann zu ihrer ersten und einzigen Torchance, doch Sebastian Böhm zielte links am Tor vorbei (82.).

Nach Abpfiff des souveränen Schiedsrichters Hubert Engelhart stand ein zu jederzeit ungefährdeter Sieg des Spitzenreiters. Selters II genügte an diesem Tag eine eher durchschnittliche Leistung, um den Vorsprung an der Tabellenspitze auf neun Punkte auszubauen.

Am kommenden Sonntag geht es für die SGS II mit dem Heimspiel gegen den FCA Niederbrechen II weiter.

Nach dem 2:0-Erfolg im Kreispokal-Viertelfinale gegen Gruppenligist RSV Weyer steht für die SG Selters das erwartet knifflige Auswärtsspiel bei Abstiegskandidat TSG Oberbrechen auf dem Programm. Die Selterser Beine sind schwer, die Spieler wirken träge und kommen kaum richtig ins Spiel. Da sich die SGS aber mal wieder auf ihre Defensive verlassen kann, steht beim torlosen 0:0-Unentschieden zum sechsten Mal in den letzten sieben Partien hinten die "Null".

Das kleine Derby, das - wie so oft - eher im freundschaftlichen Rahmen vor ordentlicher Kulisse abläuft, bot den Zuschauern wenige Highlights. Die beiden Defensivreihen prägten das Geschehen, denn Torchancen blieben eher Seltenheit. Lediglich in den ersten zehn Minuten wurde es zweimal im Ansatz gefährlich: TSG-Spielertrainer Christian Michel hatte sich mit einem 22-Meter-Freistoß versucht, den Nicholas Schardt zur Ecke abwehrte (7.). Auf der anderen Seite bediente Dominic Voss den durchgebrochenen Yannik Walli, doch Torwart Florian Münkel rettete per Fußabwehr. Dann bestimmten die Zweikämpfe das Treiben. Oberbrechen wirkte dabei etwas giftiger und war gefühlt meist ein Schritt schneller als die "Wassermänner". Dennoch blieb es vor den Toren ungefährlich, weil hüben wie drüben die Durchschlagskraft fehlte. Einzig erwähnenswert: Simon Leimpeks 20-Meter-Schuss, den Keeper Nicholas Schardt entschärfte (28.). Bitter für die TSG: Kapitän Tobias Kremer verletzte sich bei einem Luftduell am Knöchel und musste ausgewechselt werden (44.) - Gute Besserung!

Nach Wiederbeginn waren zunächst wieder die Gastgeber an der Reihe. Mohammed Al Mohammad bediente Simon Leimpek, doch wieder war Nicholas Schardt per Fußabwehr zur Stelle (48.). Und 180 Sekunden später mussten sich die Gäste bei Al Mohammad bedanken, dass es noch 0:0 stand: Christian Michels 16-Meter-Schuss wehrte Nicholas Schardt nach vorne ab, doch Oberbrechens Torjäger verstolperte kläglich. Das Tor war quasi leer, der Offensivakteur musste nur noch einschieben - eine unfassbare Szene (51.). Allmählich erwachte auch Selters, das offensiv kaum stattgefunden hatte, aus seiner Lethargie. Je länger die Partie dauerte, desto überlegener wurden die Gäste. Doch auch bei der SGS fehlte es an Durchschlagskraft. Richard Müller hätte beinahe für das 0:1 gesorgt, als er nach langem Ball knapp am rechten Pfosten vorbei köpfte (54.). Noch etwas gefährlicher wurde es vier Minuten später: Artur Baus' feiner Flugball landete bei Moritz Steul, der allerdings aus 16 Metern zu harmlos abschloss und Torwart Florian Münkel vor keine allzu große Probe stellte (58.). In der Endphase waren die Selterser dem Führungstreffer ein Stück weit näher, doch zwingend wurde es kaum.

Nach Abpfiff des ebenso lässigen wie guten Schiedsrichters Mehmet Ali-Sarikaya stand eine insgesamt gerechte Punkteteilung. Selters hatte sich den Sieg an diesem Nachmittag insgesamt nicht verdient, weil es zu fehlerbehaftet agierte. Die TSG Oberbrechen sammelte im Abstiegskampf einen vielleicht wertvollen Zähler und überzeugte vor allem in kämpferischer Hinsicht.

Am kommenden Sonntag steht für die SG Selters das letzte Heimspiel in Oberselters auf dem Programm. Gegner ist dann der FCA Niederbrechen.

Nach dem eher ernüchternden 0:0-Unentschieden beim TuS Dietkirchen II will die SG Selters gegen den Tabellenvorletzten, TuS Lindenholzhausen, zum einen zurück in die Erfolgsspur, zum anderen in 2019 unbesiegt bleiben. Nach Startschwierigkeiten gelingt das Unterfangen beim letztlich klaren 4:0-Sieg gegen einen Gegner, der sich nie aufgibt und charakterlich mehr als nur gefestigt wirkt.

Selters hatte Probleme, ins Spiel zu finden. Das lag mitunter auch daran, dass die TuS Lindenholzhausen hoch motiviert agierte und den Großteil der Zweikämpfe für sich entscheiden konnte. Die Gastgeber hatten Mühe, in den gefährlichen Bereich zu kommen und brauchten gut 20 Minuten für den ersten gefährlichen Abschluss: Nils Toffeleit hatte sich über die linke Seite stark durchgesetzt, aus spitzem Winkel aber zu hoch gezielt (20.). Die erste dicke Chance vergab wenig später Yannik Walli, der sich nach starkem Zuspiel von Jan Hendrik Pabst freistehend für einen Heber gegen Torwart Sebastian Schmitt entschied - für den Schlussmann keine große Aufgabe (24.). Eine halbe Stunde war vorüber, als die SGS auf Touren kam. Nach einem Foul von Florian Machoczek an Moritz Steul verwandelte Samuel Stähler den fälligen und ebenso unstrittigen Elfmeter sicher zum 1:0 (30.). 180 Sekunden später haderten die Gäste mit dem Unparteiischen Thomas Hamel: Nach einem Fehlpass in der Selterser Defensive wusste sich Richard Müller kurz vor der Strafraumgrenze nur mit einem Foul zu helfen. Die für die TuS erhoffte Rote Karte wegen einer Notbremse blieb aus, der Unparteiische entschied sich für den gelben Karton. Fraglich, ob Artur Baus, der knapp dahinter stand, noch hätte eingreifen können. Auf der Gegenseite vergab Dominic Voss nach Toffeleit-Flanke den zweiten Treffer, als Sebastian Schmitt prächtig parierte (34.). Das 2:0 ließ dennoch nicht mehr lange auf sich warten: Wieder war Nils Toffeleit mit einer tollen Flanke der Vorbereiter, und Jan Hendrik Pabst köpfte das Spielgerät unhaltbar in die Maschen (41.). Und noch immer war nicht Pause. Jan Hendrik Pabst, der beste Akteur auf dem Feld, setzte Yannik Walli in Szene, der trocken zum 3:0 abschloss (44.).

Nach Wiederbeginn dauerte es nicht lange, ehe die Heimelf die Partie endgültig entscheiden sollte. Wieder war es Jan Hendrik Pabst, der Moritz Steul freispielte, und Keeper Sebastian Schmitt gegen den Abschluss unter die Latte machtlos war - 4:0 (49.). Während sich andere Teams im weiteren Verlauf vermutlich hängen gelassen hätten, wehrte sich die TuS und steckte nicht auf. Beleg hierfür war ein 18-Meter-Freistoß von Jakob Fachinger, den SG-Torhüter Nicholas Schardt aus der Ecke fischte (64.). Selters ließ den Ball fortan sehr gut laufen und kam zu weiteren Torchancen. TuS-Keeper Sebastian Schmitt parierte aber sowohl gegen Luca Jeck (67.), als auch gegen Moritz Steul (68.) und gegen Philipp Freppon (73.) glänzend. Bis zum Ende passierte dann nichts erwähnenswertes mehr.

Am Ende stand ein hochverdienter Heimsieg, an dem es nur in den ersten 25 Minuten hätte Zweifel geben können. Die TuS Lindenholzhausen, die schon ziemlich sicher abgestiegen scheint, präsentierte sich sowohl auf als auch neben dem Feld als Einheit und hinterließ einen mehr als ordentlichen Eindruck.

Für die SG Selters geht es am kommenden Mittwoch im Kreispokal-Viertelfinale gegen den Gruppenligisten RSV Weyer, ehe am Sonntag das Nachbarschaftsduell bei der TSG Oberbrechen ansteht.

   

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