Auf dem sehr lebhaften Vereinsgelände des VfR 07 Limburg steht am Anfang wieder der Mann in Gelb im Zentrum der Aufmerksamkeit. Wenn man gedacht hat, die Schiedsrichterleistung in Camberg war unterirdisch, so ging es jetzt noch ein paar Stockwerke tiefer. Die Limburger tragen einen Angriff vor, der klar in unserem Toraus landet, was auch keiner der beteiligten anzweifelte. Die Limburger Spieler befördern den Ball aber irgendwie ins Tor und der Schiedsrichter gibt Tor, Unglaublich. Und weil es so schön war geht es beim 2:0 für die Limburger auch nicht mit rechten Dingen zu. Wieder waren wir nach einer Viertelstunde mit zwei Toren in Rückstand, ohne genau zu wissen warum. Wir haben das Spiel eigentlich im Griff, spielen es aber nicht gut genug aus. Also müssen es die gescholtenen Standards richten. Mit dem ersten Freistoss gelingt Hannes mit einem Kunstschuss das 2:1, unhaltbar. Den zweiten wirft sich der Limburger Torwart selbst rein, getreten wurde er von Nico. In der Pause wird wieder mal alles angesprochen und wir kommen auch eigentlich gut ins Spiel zurück, jedoch gelingt es uns nicht den Lohn der Mühe einzufahren. Und wenn man ein Spiel so dominiert wie wir, die Chancen aber nicht nutzt, dann kam es wie es im Fussball manchmal so kommt. Der Gegner erzielt mit einer Bogenlampe das 3:2. Danach spielen wir dann alles oder nichts, lösen zum Teil den Abwehrverband auf und werden in der allerletzten Minute(eigentlich war es schon 60+4) belohnt. Nach einem Eckball findet der Ball den Weg zu Leon, der ihn entschlossen reindrischt. Ein Unentschieden ist erreicht, das wir uns gerne erspart hätten, aber aufgrund der Rückstände wollen und müssen wir damit zufrieden sein. Der Schiedsrichter war nach seinem sehr schwachen Auftakt im weiteren Verlauf übrigens weitestgehend fehlerfrei. Am Donnerstag haben wir dann das erste Heimspiel gegen die JSG Brechen/Weyer die uns sicherlich alles abverlangen werden. Wir hoffen auf eine große Anzahl von Unterstützern, die uns zum ersten Sieg tragen.
Fazit: Wenn man ein Spiel nicht gewinnen kann, darf man es nicht verlieren
SV Bad Camberg-JSG Selters/Erbach II   2:1(2:1)
 
Vor zahlreichen Zuschauern werden wir in Camberg leider gleich kalt erwischt. Bis unsere Abwehrreihe sich gefunden hat steht es schon 2:0 für die Gastgeber. Die Camberger agieren ausschließlich über Ihre zwei Schlüsselspieler Kremer und Schäfer, die auch für die zwei Tore verantwortlich zeichneten. Wir hatten im Vorfeld auf die Gefährlichkeit dieser beiden hingewiesen, aber leider ist der Plan die beiden auszuschalten erst ab der 12. Minute aufgegangen. Nachdem wir den Schock der zwei Tore überwunden hatten, kamen  wir dann auch ins Spiel und sollten dieses auch bis zum Schluss dominieren. Nach 16 Minuten erzwingen wir dann das Glück als eine als Flanke geplanter Schuss von Mateus den Ball ins Camberger Tor findet. Jetzt sind wir dran, laufen immer wieder an. Aber mit dem 2:1 war unser Glück offensichtlich aufgebraucht. Wir gehen eigentlich optimistisch in die Pause und hoffen auf Besserung in Durchgang 2. Aber erst hatten wir kein Glück, dann kam auch bei einem Kracher ans Lattenkreuz von der starken Kapitänin Katharina auch noch Pech dazu. Insgesamt können wir bei den Standards noch erheblich zulegen, das aber nur nebenbei. Und dann kommt plötzlich der 19. Mann ins Spiel, der in Gelb gekleidete Referee aus Villmar. Das was dann kommt war eigentlich zu bizarr um es in Worte zu fassen. Unglaubliche Fehlentscheidungen, die im Falle Mateus auch einmal zu unseren Gunsten falsch ausgelegt wurden. Der Gegner kommt noch einmal vor unser Tor, doch Torben kann den Ball gekonnt abwehren. So kommen die Camberger zu einem Sieg, ohne groß etwas dafür zu können. Wir haben hoffentlich daraus gelernt und zeigen am Dienstag gegen 07 was wir können und holen uns die ersten drei Punkte.
Fazit: Das Spiel müssen wir schnell abhaken, am Dienstag haben wir die Chance zur Rehabilitation. Die werden wir nutzen.
 

16.09.2014 TSG Mainz-Kastel   : JSG Selters/Erbach      1:2 (0:1)

Zum Nachholspiel des ersten Spieltages reiste die JSG Selters/Erbach nach Mainz-Kastel.
Auf dem extrem kleinen Kunstrasenplatz wurde das Kombinationsspiel von Anfang an von beiden Mannschaften vernachlässigt. Stattdessen wurde oft mit langen Bällen von hinten heraus das Mittelfeld überbrückt. Nach und nach erspielte sich dann aber die JSG ein optisches Übergewicht und das Spielgeschehen verlagerte überwiegend in die Hälfte der Platzherren. Großchancen waren aber Mangelware. Mit der ersten schönen Ball-Stafette fiel auch prompt der 1:0 Führungstreffer für die JSG Selters/Erbach. Mark Freihube, Tom Rieth und Luis da Conceicao spielten sich den Ball über die rechte Seite gekonnt zu und Alexander Lawaczek ließ dem gegnerischen Torhüter mit einem satten Schuss unter die Torlatte keine Abwehrchance (23.). Dies war auch gleichzeitig die verdiente Halbzeitführung.
Im zweiten Spielabschnitt zogen die Gastgeber ihren zentralen Abwehrchef in das Mittelfeld vor. Mit dieser Umstellung hatten die Gäste fortan große Probleme. Der Druck der Einheimischen nahm von Minute zu Minute zu und so fiel nach einem Freistoß in der 45. Minute der Ausgleichstreffer für die TSG. Durch eine Einzelaktion von Luis da Conceicao nahmen die Wassermänner dann aber doch noch die drei Auswärtspunkte mit nach Hause. Nach einem Einwurf setzte er sich gegen seinen Gegenspieler im Eins gegen Eins durch und schloss trocken zum 2:1 Endstand für die JSG Selters/Erbach ab (55.). In der Nachspielzeit musste die JSG noch einige brenzlige Situationen überstehen, konnte aber auch durch Mark Freihube, der alleine auf das gegnerische Tor zulief, sein Schuss aber nur den Pfosten traf, die Entscheidung herbeiführen.
Am Ende war dieser Sieg für die Gäste aber verdient, da die meisten Großchancen auf Seiten der JSG lagen.

21.09.2014   JSG Selters/Erbach   :   SG Orlen      3:0 (2:0)

Auf dem tiefen und regennassen Rasenplatz in Niederselters empfing die JSG Selters/Erbach die Mannschaft aus Orlen. Die Gäste präsentierten sich als eine spielstarke und kombinationssichere Einheit. Doch schon nach kurzer Anlaufzeit konnten die Einheimischen das Spielgeschehen meist in die Hälfte der Gäste verlagern. Die JSG Selters/Erbach stellte immer wieder mit viel läuferischem Aufwand die Passwege beim Aufbauspiel der SG Orlen zu und eroberte sich dadurch viele Bälle schon in deren Spielhälfte. In der 23. Minute setzte sich Luis da Conceicao auf seiner rechten Seite gegen den Spielführer aus Orlen im Laufduell bis zur Grundlinie durch und sein scharf hereingebrachter Pass wurde vom Neuzugang aus Laubuseschbach, Denis Brdar, über die Linie zur verdienten 1:0 Führung vollendet. Nur sechs Minuten später schickte Simon Litzinger seinen Mannschaftskameraden mit einem präzise getimten Pass zwischen die Nahtstelle der Abwehr auf die Reise und Luis da Conceicao konnte am Torhüter aus Orlen vorbei zur 2:0 Führung einschieben. (29.) Dies bedeutete auch die beruhigende Halbzeitführung.
Nach dem Pausentee kamen die Gäste hochmotiviert aus der Kabine und drängten mit aller Macht auf den Anschlusstreffer. Die Spieler der JSG standen schon im Mittelfeld zu weit von ihren Gegenspielern entfernt und die Gäste verzeichneten einige hochkarätige Torchancen.
Diese wurden aber allesamt von dem ausgezeichneten Rückhalt der Einheimischen, Clemens Heinrich, mit tollen Paraden zu Nichte gemacht. In der 41. Minute sorgte dann Colin Jones, der gegenüber seinen vorherigen Spielen eine deutliche Steigerung zeigte, mit einem gefährlichen Freistoß in den Strafraum der Gäste für das entscheidende 3:0. Der Flugball wurde dabei noch von einem Spieler aus Orlen ins eigene Tor abgefälscht. Dieser Sieg war am Ende für die JSG Selters/Erbach verdient, fiel aber um mindestens ein Tor zu hoch aus. Zu den Besten auf Seiten der Gastgeber zählte der starke Spielgestalter Simon Litzinger, der nie aufgebende Denis Brdar und der zweikampfstarke Spielführer der JSG Mark Freihube, sowie der Linksverteidiger Matthias Laich.
Noch ein Wort zu den sympathischen Gästen aus Orlen. Würden sich alle Fans so vorbildlich verhalten, könnten viele Fußballspiele, nicht nur der Junioren, ruhiger und entspannter, auch für den Schiedsrichter, verlaufen!

13.09.2014                 JSG Selters/Erbach : SV Niedernhausen   5:1 (1:0)

Zum ersten Punktspiel der neuen Gruppenliga-Saison erwartete die JSG Selters/Erbach den Aufsteiger aus Niedernhausen. Auf dem arg ramponierten und daher schwer bespielbaren Rasenplatz in Niederselters übernahm die Heimmannschaft aber sofort das Kommando. Das Mittelfeld, mit dem agilen Simon Litzinger, war fest in der Hand der Gastgeber. Besonders aber über ihre rechte Außenseite mit Mark Freihube und Luis da Conceicao wurden die Angriffe immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste gespielt. Es dauerte jedoch fast eine halbe Stunde bis der längst fällige Führungstreffer für die Platzherren endlich zu Stande kam. Linksverteidiger Erik Vormann überspielte mit einem gut getimten Flugball, die Gästeabwehr und Luis da Conceicao vollendete ins linke untere Toreck zur 1:0 Führung (28.) für die Kombinierten.
Dass die JSG mit nur einem Tor Unterschied in die Halbzeitpause ging, lag vor allem an der unbefriedigten Chancenverwertung und an der fehlenden Präzision des letzten Passes auf die Angreifer vor dem Torabschluss. Genau dieses Problem wurde jedoch in der zweiten Hälfte umso besser von der JSG Selters/Erbach gelöst. Alexander Lawaczek und Tom Rieth bereiteten die beiden nächsten Treffer mustergültig über die Außenseite vor und Luis da Conceicao baute die Führung überlegt zum zwischenzeitlichen 2:0 ( 40. ) und 3:0 (47.) aus. Da der Heimmannschaft verletzungsbedingt einige Spieler fehlten, kam der etatmäßige Torhüter Leon Gröschen zu seinem Einsatz als Feldspieler. Diese für ihn ungewohnte Aufgabe wurde nicht nur sehr gut von ihm gelöst, er konnte sich sogar noch mit einem sehenswerten Kopfballtreffer zum 4:0 (48.) in die Torschützenliste eintragen.
Der 1:4 Anschlusstreffer (58.) für die Gäste, durch einen Foulelfmeter, war nur noch Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt dieses unterhaltsamen Spieles setzte der „Spieler des Tages“ , Luis da Conceicao, mit einem fulminanten Volleyschuss aus dem Halbfeld in das obere linke Toreck zum Endstand von 5:1 (59.), bei dem der Gästetorwart einfach machtlos war.

   

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