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Herzlich willkommen auf der Homepage der SG Selters/Ts.

Die SG Selters/Ts. ist eine Spielgemeinschaft zwischen dem SV 1924 e.V. Niederselters und dem SV 1921 e.V. Oberselters.

1. und 2. Mannschaft 2018/19

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Die Spielstätten der SG Selters ...

    

Sportplatz SV Niederselters (Naturrasen)   Sportplatz SV Oberselters (Kunstrasen)

 

Die SG Selters wünscht allen Aktiven, Nicht-Aktiven und Freunden ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in das neue Jahr 2018!

 

Nach fünf Wochen Vorbereitungszeit fiebert die SG Selters mit ihrem neuen Spielertrainer Moritz Steul dem Auftakt entgegen. Dass eine gute Vorbereitung noch längst keinen guten Saisonstart garantiert, müssen die "Wassermänner" gegen ihren eigentlichen Lieblingsgegner FC Waldbrunn II schmerzlich erfahren. Eine katastrophaler Abwehrschnitzer ermöglicht der Verbandsliga-Reserve beim 0:1 das goldene Tor des Tages.

Die extrem defensiv eingestellten Gäste agierten taktisch sehr diszipliniert und machten den Gastgebern das Leben von der ersten Minute an schwer. Wenn Waldbrunn II dann nach Ballverlusten schnell umschaltete, wurde es prompt gefährlich. Gefährlich wurde es aber vor allem deshalb, weil sich die Selterser eine grausam hohe Fehlerquote erlaubten. Zudem fehlte es den "Wassermännern" an der nötigen Durchschlagskraft im Angriff. Torraumszenen bekamen die Zuschauer in Niederselters zunächst nicht geboten, das Treiben bei fast schon unzumutbaren Temperaturen war nur schwer zu ertragen. Erst nach einer knappen halben Stunde wurde es erstmals gefährlich, als Silas Henrich nach einem Eckball am zweiten Pfosten die Fußabwehr Nicholas Schardts prüfte (27.). Derselbe Akteur war es auch, der einen katastrophalen Kopfball-Rückpass erlief und über Nicholas Schardt hinweg zum 0:1 gehoben hatte (33.). Selters wirkte geschockt, bekam auch bis zur Pause nichts mehr auf die Reihe. Lediglich der starken Defensivarbeit war es zu verdanken, dass die Gäste nicht schon früher die ein oder andere Überzahlsituation konsequenter auszunutzen verstanden.

Nach Wiederbeginn wurden die Einheimischen stärker, bissen sich jedoch an der Abwehr der Verbandsliga-Reservisten die Zähne aus. Lange passiert gar nichts. Selters rannte meist kopflos an, Waldbrunn II verteidigte geschickt, hatte aber auch kaum noch Entlastung. In den letzten 15 Minuten zogen die Gastgeber dann aber nochmal den Turbo an und spielten urplötzlich gefällig. Vor allem in den letzten zehn Zeigerumdrehungen reihte sich Chance an Chance, doch der Ball wollte partout nicht über die Linie. Den Anfang machte der eingewechselte Dominic Voss, der nach einer Ecke von Moritz Steul zu unplatziert Richtung Gehäuse köpfte (80.). Dann wurde es richtig gefährlich: Benjamin Maurer flankte von der linken Seite, Jacob Kremer fiel das Leder mutterseelenallein vor dem Tor vor die Füße - drüber (83.). In der Schlussminute hatten die Hausherren den Torschrei schon auf den Lippen, doch Jan Hendrik Pabsts sehenswerte Volleyabnahme klatsche an den Innenpfosten und sprang wieder heraus (90.). Und als Richard Müller in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig getroffen hatte, war das Selterser Dilemma zum Auftakt perfekt. Dass Jacob Kremer kurz zuvor mit der Ampelkarte zum Duschen geschickt wurde, fiel dabei nicht mehr ins Gewicht.

Am Ende kassierten die Gäste, die sich taktisch gut präsentierten, drei glückliche Punkte. Aufgrund der Vielzahl an Torchancen in der Endphase wäre ein Remis sicherlich das gerechtere Ergebnis gewesen. Betrachten man die Leistung der Selterser aber im Gesamten, brauchte man sich nach 90 Minuten über die Niederlage nicht zu wundern.

Wiedergutmachung ist am kommenden Sonntag angesagt: Dann gastiert die SGS beim TuS Obertiefenbach. Mit einer ähnlichen Leistung wird's auch dort ziemlich unangenehm.

Das ist der wichtige Text.

Nach dem doch ernüchternden 0:5 gegen die FSG Gräveneck/Seelbach/Falkenbach darf man das Derby-Gastspiel bei der SG Taunus zweifelsfrei als Spiel des Jahres für die SG Selters 2 deklarieren. Für die zweite Garnitur der "Wassermänner" ein Erlebnis, dem satte 600 Zuschauer beiwohnen. Das Spiel selbst verläuft im ersten Durchgang abwechslungsreich und turublent, im zweiten Durchgang hektisch und fahrig. Mit der SG Taunus setzt sich beim hauchdünnen 3:2 letztlich der klare Favorit durch. Traurig ist im Lager der SGS dennoch niemand, denn das Positive überwiegt. Taunus bekommt durch den Sieg am Sonntag sein Finale, Selters 2 bleibt B-Ligist, was vielleicht auch besser so ist.

Kompliment an die SG Taunus: In Sachen Organisation war das Spektakel auf dem Sportgelände des TuS Eisenbach bestens präpariert. Die Spieler der Gastgeber verdienten sich ihr Kompliment allerdings zunächst nur in der Anfangsphase. Die Spielgemeinschaft aus Eisenbach und Haintchen erwischte den klar besseren Start und hatte durch Wirbelwind Nick Erwe den ersten gefährlichen Abschluss zu verzeichnen, bei dem sich SG-Keeper Niklas Muth auf der Hut präsentierte und den Schuss aus spitzem Winkel zur Ecke klärte (2.). Von Beginn an spürte man, dass den Einheimischen ein frühes Tor gelingen könnte. Und so kam es auch: Nach langem Ball von Marvin Siebig nutzte Nick Erwe den Raum, den man ihm eigentlich nicht lassen sollte, der Ball landete im linken Eck zum 1:0 (2.). Der Gegentreffer weckte die Selterser Reservisten, die fortan auch spielerisch eine Schippe zulegten. Bei der Taunus-Elf zeigte sich vor allem bei langen Bällen, dass sie in der Defensive doch arg verunsichert wirkten. Das zeigte sich auch nach einer knappen Viertelstunde, als Jonas Brunner Florian Philippsen bediente, und Christian Roos dessen Flanke zum 1:1-Ausgleich über die Linie drückte (14.). Ab diesem Zeitpunkt merkte man vor allem den Gastgebern an, dass sie etwas zu verlieren hatten. Die SG Taunus fabrizierte viele Fehler und hatte bei zwei Situationen mächtiges Glück. Zunächst brachte Milan Koleda als letzter Mann Florian Philippsen im Strafraum zu Fall, der Pfiff von Schiedsrichter Christian Schuster blieb allerdings aus (20.). Der gesamte Sportplatz erkannte die Situation richtig, nur die drei dafür Verantwortlichen nicht. Ohne Frage: Diese Szene durfte durchaus auch als spielentscheidend gewertet werden. Selters II blieb am Drücker und hatte den ersten richtigen Hochkaräter: Immer wieder durch Anspiele in die Schnittstelle der Taunus-Defensive wurde es gefährlich. Florian Philippsen spielte Nico Rossel frei, der frei vor Keeper Ramazan Bulduk Nerven zeigte und an der Fußabwehr des Schlussmanns scheiterte (26.). Der Führungstreffer der Gäste lag in diesem Momenten nicht nur in der Luft, sondern wurde bald Gewissheit. Wieder war es ein kluger Pass Nico Rossels auf Christian Roos, der souverän zum 1:2 abschloss (30.). In der Endphase des ersten Abschnitts sprach nicht viel dafür, dass die Gäste nicht mit einem Vorsprung in die Pause gehen sollten. Es kam anders. Spielertrainer Jose Ferreiras brachte den Ball in den Strafraum, und erneut Nick Erwe nutzte das schlechte Abwehrverhalten der SGS aus, als er per Kopf zum Ausgleich treffen sollte (40.). Und es kam für Selters II noch schlimmer: Jonas Brunner foulte Nick Erwe im Strafraum mehr als unnötig und Jose Ferreira verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 3:2-Pausenstand (45.).

Nach Wiederbeginn waren es die Platzherren, die begannen, sich die Führung zu verdienen. Der eingewechselte Dennis Kurzawa köpfte eine Ecke von Marvin Siebig aus kurzer Distanz drüber (53.). 120 Sekunden später hatten die "Wassermänner" Glück, dass ein Abschluss Nick Erwes an den Außenpfosten klatschte (55.). Der Underdog wirkte in diesem Abschnitt des Spiels in der Offensive zu wenig zwingend und kam kaum zu gefährlichen Abschlüssen. Lediglich bei ruhenden Bällen keimte ab und an Gefahr auf. Je länger das Spiel dauerte, desto rarer wurden die Höhepunkte. Viele kleine Fouls, Hektik und etliche Auswechslungen prägten das Geschehen. Ein richtiger Spielfluss kam nicht mehr so recht auf. Eine gute Viertelstunde vor dem Ende hätte auch die Heimelf einen Elfmeter zugesprochen bekommen können, doch das Unparteiischen-Trio - in diesem Fall Duo - hatte seinen nächsten Aussetzer. Wenig später setzte der Referee seiner falschen Wahrnehmung die Krone auf, als er SGT-Stürmer Nick Erwe wegen einer vermeintlichen Schwalbe die Gelbe Karte zeigte (81.). Es war kein Foul, von einer Schwalbe allerdings meilenweit entfernt. In den Schlussminuten warf die SGS II alles nach vorne,  hatte allerdings keinen ernsthaften Abschluss mehr zu verzeichnen. Die Rote Karte gegen Nico Homburg wegen Schiedsrichterbeleidigung fiel letztlich nicht mehr ins Gewicht.

Am Ende blieb es beim äußerst knappen 3:2-Erfolg der SG Taunus, die damit ihr "Finale" am Samstagabend in Seelbach bekommt. Für die SG Selters II endet eine tolle Spielzeit mit zwei Bonusspielen vor insgesamt 1.100 Zuschauern, die letztlich trotz zweier Niederlagen als Erfolg betrachtet werden durften. Auch wenn sich Elf von Trainer Jose Ferreira als guter Gastgeber zeigte, hätte man ob der Tatsache eines Zittersieges gegen einen zweiten Selterser Anzug von den Spielern ein wenig mehr Demut erwarten dürfen. Aber ja: Man soll die Feste feiern wie sie fallen.

   

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